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Donauwörth

13.01.2020

Wegen Rauschgift gesuchter Mann gerät in Kontrolle

Ein seit über zwei Jahren per Haftbefehl gesuchter Mann ist der Verkehrspolizei bei Donauwörth bei einer Routinekontrolle ins Netz gegangen.
Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Die Verkehrspolizei stoppt auf der B2 einen Porsche, in dem der 25-Jährige als Beifahrer sitzt. Der Mann wird seit 2017 zur Fahndung ausgeschrieben.

Ein seit über zwei Jahren per Haftbefehl gesuchter Mann ist der Verkehrspolizei bei Donauwörth bei einer Routinekontrolle ins Netz gegangen. Die Beamten hielten am Donnerstag auf der B2 einen Porsche an, in dem der 25-Jährige als Beifahrer saß.

Die Überprüfung ergab, dass der Ukrainer seit 2017 zur Fahndung ausgeschrieben war. Grund: Er wollte damals 46 Kilogramm Kath nach Deutschland einführen. Dabei handelt es sich um Blätter eines in Afrika verbreiteten Strauchs, die gekaut werden und eine leicht berauschende Wirkung haben.

In Deutschland verboten

In der Bundesrepublik fallen sie unter das Betäubungsmittelgesetz und sind deshalb verboten. Der Zoll beschlagnahmte das Material am Flughafen in München. Der Mann, der das Rauschmittel wohl in Deutschland verkaufen wollte, war in dem Verfahren aber offenbar nicht mehr greifbar. Deshalb wurde ein Haftbefehl ausgestellt.

Die Polizei verhaftete den 25-Jährigen nun, durchsuchte den Wagen und setzte dabei auch einen Rauschgiftspürhund ein. Der fand jedoch nichts. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft bezahlte der Ukrainer einen vierstelligen Betrag und wurde dann wieder entlassen. 

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