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11.01.2011

Werkstatt widmet sich drängenden Fragen

Der Name hört sich zunächst futuristisch an: "Zukunftswerkstatt 2030". Was dahinter steckt, soll allerdings durchaus pragmatischer Natur sein. Ziel der Zukunftswerkstatt 2030 des CSU-Ortsverbandes Asbach-Bäumenheim sollte es sein, den Veränderungen durch Überalterung, Globalisierung sowie Klimaveränderungen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen - um hierfür neue Ideen zu entwickeln, lud der Ortsverband interessierte Mitglieder zum Werkstattgespräch ein.

In seiner Einführung in das Thema zeichnete Ortsvorsitzender Andreas Mayer ein Bild von den Auswirkungen der allgemein spürbaren Veränderungen auf die Gemeinde. Er wies darauf hin, dass die Trends, welche die Zukunftsforscher für Deutschland prognostizieren, auch vor Bäumenheim nicht haltmachen würden. Mayer: "Auch bei uns wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung durch die längere Lebenserwartung und die immer noch geringe Geburtenrate stark ansteigen."

Die anhaltende Globalisierung werde die Gesellschaft und die Arbeitswelt zudem weiter stark verändern. Außerdem sei auch die Gemeinde gefordert, ihren Teil zur Milderung des Klimawandels zu leisten und hierbei effektive Maßnahmen zu ergreifen, so Mayer.

Die Anwesenden - ehemalige Gemeinderäte, Senioren, Mitglieder der Jungen Union wie auch sonstige Parteimitglieder - beteiligten sich rege an der Diskussion. In einem Brainstorming sammelten die Mitglieder - aufgeteilt in die Gruppen "Gesellschaft", "Arbeit" und "Umwelt" - Ideen, mit denen die Gemeinde den erwarteten Veränderungen möglicherweise begegnen könnte. Dabei erarbeiten die Mitglieder zahlreiche Konzepte. Diese reichten von neu zu schaffenden Angeboten für Senioren über die Ergreifung von weiteren Energiesparmaßnahmen bis hin zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde für ansiedlungswillige Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Werkstatt widmet sich drängenden Fragen

Neue Ideen für Gemeindearbeit

Der Vorsitzende und die Projektleiter zeigten sich nach der Veranstaltung zufrieden mit den Ergebnissen der Werkstatt. Arbeitsgruppenleiter Bernhard Jung sagte: "Ich hätte nicht gedacht, dass wir in so kurzer Zeit so viele tolle Ideen erhalten würden." Und auch Andreas Waldyra - er leitete ebenfalls eine Werkstattgruppe - ergänzte: "Wir haben dadurch viele Anregungen für unsere Arbeit in den kommunalen Gremien erhalten." Als nächsten Schritt soll sich nun der CSU-Ortsvorstand mit den Ideen befassen und daraus Programme für die Gemeindearbeit entwickeln. "Einige der gesammelten Ideen werden wir sicher bald im Gemeinderat diskutieren", erklärte Ortsvorsitzender Andreas Mayer abschließend. (pm)

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