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Donauwörth

06.04.2021

Wetterreport Donauwörth: Der März war sonnig, aber trotzdem zu kalt

Der März war laut Wetterbeobachter Werner Neudeck aus Donauwörth zwar recht sonnig, aber insgesamt zu kalt.
Foto: Achim Mayinger

Plus Der März startete recht freundlich, dann wurde es wechselhaft. So fällt die Bilanz des Wetterexperten aus Donauwörth aus.

Einen Preis als erfreulicher Frühlingsmonat konnte der März dieses Jahr trotz eines fast frühsommerlichen Endes nicht erhalten, denn er erwies sich insgesamt, trotz einer ausreichenden Zahl an Sonnenstunden, einfach als zu kalt. Das ist die Bilanz des Wetterbeobachters Werner Neudeck aus Donauwörth.

Mit ganztägigem Sonnenschein und zweistelligen Temperaturen startete der meteorologische Frühlingsanfang recht freundlich. Eine Änderung bahnte sich allerdings am 4. März an und tags darauf setzte Schneeregen ein bei einem Schnitt von nur noch 3 Grad. „Doch das war nur ein Zwischenspiel, denn nach einer frostigen Nacht erwartete uns am 6. März strahlender Sonnenschein, auch wenn die Maximaltemperaturen einstellig blieben. Ein kräftiges Sturmtief über Norddeutschland beeinflusste ab 11. März auch unser Wetter“, berichtet Neudeck.

Wetter im März in Donauwörth: Tief „Luis“ sorgt für kräftigen Wind

So traten heftigste Windböen verbunden mit einem starken Temperaturanstieg und Regen auf, der allerdings mehr als dringend benötigt wurde, denn die ersten zehn Tage waren nahezu niederschlagsfrei. Das nachfolgende Tief „Luis“ ließ am 13. März den Luftdruck weiter sinken und die Windgeschwindigkeit auf über 60 Stundenkilometer ansteigen.

Die Temperatur erreichte eher winterliche Werte, die heftigen Windböen aus nördlichen Richtungen dauerten an und Frühjahreswerte waren zunächst nicht absehbar. Am letzten kalendarischen Wintertag, dem 19. März fiel dann tatsächlich noch erstmals Schnee in diesem Monat und zum kalendarischen Frühlingsbeginn lag der Temperaturschnitt bei nur noch minus 0,5 Grad. „Nach einigen ausgesprochen trostlosen Tagen ließ sich am 24. März erstmals die Sonne wieder ganztägig sehen. Dieser Lichtblick dauerte drei Tage an.“ Nach einem kurzen Rückfall endete der Monat überraschend mit ausgesprochen hohen Frühlingstemperaturen bei sehr viel Sonnenschein.

Im ersten Drittel war der Monat März sehr niederschlagsarm

Als kritisches Thema erwies sich der Niederschlag. Das erste Monatsdrittel war extrem niederschlagsarm, es fielen bis dahin nur drei Liter pro Quadratmeter. Dieser erhebliche Niederschlagsmangel konnte auch bis Monatsende nicht ausgeglichen werden. Trotz der relativ niedrigen Temperaturen war daher auch kaum Schneefall in Sicht, von den üblichen drei Schneetagen trat nur einer auf.

Der Sonnenschein war im März ähnlich dem Februar recht ungleichmäßig verteilt. In den ersten acht Tagen sah es recht zufriedenstellend aus, doch dann kam eine Durststrecke bis zum 23. März. Erst danach ließ sich die Sonne für acht bis zehn Stunden am Tag sehen und am Monatsende waren dann 144 Sonnenstunden (normal 125) erreicht.

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