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Donauwörth

22.01.2020

Wie aus dem „Jonny“ die Hafenkneipe wurde

Der Schriftzug Zum Jonny ist beim Lokal in der Donauwörther Kapellstraße zwar noch zu lesen. Mittlerweile läuft der Betrieb aber als Hafenkneipe.
Foto: Eibl

Plus Mindestens seit Ende des 18. Jahrhunderts gibt es in dem Haus am Rande der Donauwörther Innenstadt eine Wirtschaft. Nun gibt es neue Pächter – und einen neuen Namen.

Noch ziert den Eingang des Lokals der Schriftzug Zum Jonny. Innen herrscht allerdings schon reges Treiben unter dem neuen Namen Hafenkneipe.

Das Wirtshaus in der Kapellstraße in Donauwörth kann eine jahrhundertelange Tradition nachweisen. So wurde das Haus erstmals im Jahr 1785 auf einer Liste der Donauwörther Gastwirtschaften als Becherwirt erwähnt, wie das Stadtarchiv auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt. Zuletzt war das Lokal als Zum Jonny bekannt, bis die Kneipe, aus privaten Gründen, letztlich schließen musste.

Öffnungszeiten und kulinarisches Angebot bleibt gleich

Mittlerweile haben sich aber neue Pächter gefunden und seit einigen Tagen ist wieder Betrieb im traditionellen Haus. Als „Spontanaktion“ beschrieben die neuen Pächterinnen Andrea Strobl und Hedi Brummer-Sewald ihre Entscheidung, das Wirtshaus zu übernehmen. Aber weil sie sechs Jahre beim Jonny als Bedienung gearbeitet hat, kenne Strobl das Gemäuer und auch den Job sehr gut. Nicht nur deshalb wollen beide die Tradition des Wirtshauses unbedingt bewahren. So sind beispielsweise die Speisekarte nach alter Tradition und die Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 18 bis 24 Uhr) gleich. Auch der traditionelle Auftritt von Francesco Blue am Rosenmontag bleibt erhalten, so Sewald.

Neu hingegen ist der Name des Wirtshauses. Hafenkneipe soll ab dem Frühjahr dann auch die Fassade des Hauses zieren. Die Idee dahinter erklärte Sewald: „Der eine Teil des Namens soll auf die geografische Nähe zur damaligen Hafenstraße und zum jetzigen neuen Donauhafen hinweisen. Und Kneipe natürlich, weil das hier einfach eine Kultkneipe ist.“

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