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Bäumenheim

13.02.2020

Wie sieht die Zukunft von Schule und Hallenbad aus?

Schon lange auf der Agenda: die Sanierung des Hallenbads und der Mittelschule in Bäumenheim
Bild: Helmut Bissinger

Plus In Bäumenheim soll bis zum Herbst bei beiden Projekten Klarheit herrschen. Eine Machbarkeitsstudie ist geplant. Dabei geht es wohl vor allem um einen Aspekt.

Die Mittelschule und das Hallenbad sind weiterhin „heiße Bäumenheimer Eisen“. Beide Einrichtungen sind in die Jahre gekommen. Der marode Zustand ist seit Jahren bekannt. Nun gibt es konkrete Pläne für beide Objekte.

Mittelschule und Hallenbad liegen in unmittelbarer Nachbarschaft. Mehr noch: Sie sind miteinander verbunden. Immer wieder hat die Gemeinde in der Vergangenheit Geld investieren müssen, um die technischen Einrichtungen aufzurüsten und so beispielsweise einen Weiterbestand des Hallenbads zu ermöglichen.

Hinter verschlossenen Türen gesprochen

Für die Mittelschule ist ein Schulverband zuständig, bei dem Bäumenheim den Löwenanteil hat, aber auch die Gemeinden Mertingen und Oberdorf beteiligt sind. Für das Hallenbad schwebt Bäumenheims Bürgermeister die Gründung eines kommunalen Zweckverbandes vor.

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Mehrmals haben sich der Schulverband und der Gemeinderat vornehmlich hinter verschlossenen Türen mit der Zukunft von Schule und Hallenbad beschäftigt. Immer wieder war durchgesickert, dass man sich gegen eine Sanierung und für einen Neubau entscheiden wolle. Entschieden ist aber bislang nichts.

Schätzung: 25 Millionen Euro

Jetzt soll eine Machbarkeitsstudie Einzelheiten klären. Vor allem die Kostenfrage steht im Raum: Ortsplaner Günther Wild vom Büro „Die Städtebau“ hat die Kosten nun auf rund 25 Millionen Euro geschätzt. Nach einmütigen Beschluss des Gemeinderats soll eine Machbarkeitsstudio Entscheidungshilfen geben.

Wie Wild erläuterte, würde sie in zwei Stufen erfolgen. Die nun eingeladenen Büros sollen auf Wunsch von Bernhard Jung (CSU) mehrere Varianten erarbeiten.

Höhe Förderung wird erwartet

Unstrittig sei, dass mit einer hohen Förderung durch die Regierung von Schwaben zu rechnen sei. Ortsplaner Wild bezifferte die Fördersumme auf rund neun Millionen Euro. Würde man einen pädagogisch besonders interessanten Entwurf vorlegen, „könnte die Fördersumme schnell um zwei Millionen Euro höher sein.“ Wild glaubt, dass die komplette Machbarkeitsstudie bis Ende des Jahres vorliege.

Die Studie wird vorsichtigen Schätzungen zufolge etwas weniger als 200000 Euro kosten. Erst später könnte dann ein bauliches Konzept erarbeitet werden. Wie Wild ausführte, spreche man von rund 5100 Quadratmetern, die umbaut werden sollen. 3700 Quadratmeter seien förderfähig. Die Studie soll von einer Arbeitsgruppe begleitet werden.

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