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Kommunalwahl 2020

30.01.2020

Wird Anita Ferber im zweiten Anlauf Bürgermeisterin in Monheim?

Anita Ferber, Bürgermeisterkandidatin in Monheim für PWG/Freie Wähler
Bild: Thomas Unflath

Plus Anita Ferber kennt als Stellvertreterin das Geschäft. Die große Konkurrenz im Wahlkampf scheut sie nicht - ganz im Gegenteil. Sie findet das Viererrennen gut.

Anita Ferber kandidiert zum zweiten Mal für den Chefposten im Monheimer Rathaus. Als es vor acht Jahren um die Nachfolge von Anton Ferber ging, trat sie wie Amtsinhaber Günther Pfefferer an und kam damals auf 32 Prozent der Stimmen. Als vierte Kandidatin warf sie nun für die PWG/ Freie Wähler ihren Hut in den Ring.

Dass sich ein Quartett um das Amt des Bürgermeisters bewirbt, sieht die 50-Jährige positiv. „Für unsere Stadt ist das gut, weil von den Kandidaten und Gruppierungen viele verschiedene Themen aufgegriffen werden.“ Diese könne man nach der Wahl – unabhängig vom Ergebnis – zusammen nach und nach angehen.

Dirigentin in einem Musikverein

Seit 2016 ist Anita Ferber Zweite Bürgermeisterin – ein Pfund, mit dem die Bewerberin und auch die Stadtratskandidaten von PWG/ Freie Wähler im Wahlkampf punkten wollen. „Als Vertreterin von Günther Pfefferer kenne ich das Geschäft und die Abläufe im Rathaus“, betont Ferber, die seit 2008 für die Parteifreien im Stadtrat sitzt und als Dirigentin des Musikvereins Huisheim-Gosheim mit dem Bezirksmusikfest im Mai auch ehrenamtlich eine große, aber schöne Aufgabe vor sich hat. Für die nähere Zukunft hat sie folgende Schwerpunkte ausgemacht:

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Medizinische Versorgung: „Jeder in der Bevölkerung sieht das für die Zukunft als großes Problem und Thema an“, weiß die Diplom-Finanzwirtin vom Finanzamt Nördlingen. Ihre Meinung dazu ist klar: „Die Stadt muss alle Mittel in die Waagschale werfen, die ihr zur Verfügung stehen, um die medizinische Versorgung für die Bevölkerung zu sichern. Wobei hier eine engere Zusammenarbeit mit den örtlichen Medizinern sinnvoll wäre.“ Zu diesem Spektrum zählt Ferber auch Physiotherapeuten etc. Insgesamt sei das eine Thematik, die man nur gemeinsam lösen könne. Dabei habe man angesichts der Altersstruktur unter den Hausärzten einen gewissen Zeitdruck.

Baumaßnahmen: Anita Ferber plädiert für den Grundsatz „Innen vor Außen“. Natürlich müsse man auch in Zukunft Neubaugebiete ausweisen, wobei man sich fragen könne, wo diese sinnvoll seien und wie groß sie sein müssten. Ferber bedauert, dass ein vorhandenes Förderprogramm für Abrissarbeiten im Innenstadtbereich bisher zu wenig bekannt ist. Dieses wolle sie besser bewerben und somit ausbauen. Zudem peilt die 50-Jährige neue Lösungen mit den Jagdgenossen beim Wegebau an.

Zahl der Stadtratsmitglieder steigt

Wenn der Stadtrat ab Mai einwohnerbedingt um vier Personen auf 20 Mitglieder angewachsen und mit mehreren Neulingen besetzt ist, strebt Anita Ferber durch die Einführung von Arbeitskreisen eine bessere Aufgabenverteilung an. Zudem möchte sie die Arbeit des Gremiums deutlicher in den Blick der Öffentlichkeit rücken. (unf)

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