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08.06.2009

Würdevolle Begleitung Sterbender

Donauwörth (pm) - "Das Sterben eines Menschen bleibt als wichtige Erinnerung zurück bei denen, die weiterleben", so schrieb C. Saunders (London) im Jahr 1994. Tod und Sterben rücken immer mehr ins Zentrum des Heimalltags und stellen eine hohe Herausforderung an das gesamte Personal dar. In einer 40-stündigen Basisschulung unter dem Thema "Palliative Praxis - schmerzlindernde Pflege" konnten 22 Mitarbeiter aus Pflege und Hauswirtschaft ihr Wissen erweitern, mit dem Ziel, eine würdevolle Begleitung kranker und sterbender Menschen zu ermöglichen und Krankheitssymptome zu lindern.

Schmerzmanagement

Die Bedürftigkeit des Menschen wird in der palliativen (lindernd) Praxis in physischer, psychischer, spiritueller und sozialer Hinsicht wahrgenommen und damit ein Leben auch im Sterben ermöglicht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einem abgestimmten Pflege- und Therapieplan sowie einem professionellen Schmerzmanagement in Zusammenarbeit mit den Ärzten. Der Patientenwille darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Diesen im frühen Stadium zu formulieren, stellt für den Betroffenen sowie seinen Angehörigen vor eine große Aufgabe.

Dazu bedarf es eines äußerst sensiblen Umgangs in der Gesprächsführung der Mitarbeiter. Wie sieht die Begleitung in der Sterbephase aus, wie wird Krisenintervention anhand von Notfallplänen durchgeführt, und wie kann Abschied und Trauer der Angehörigen, aber auch der Mitarbeiter und Bewohner im Heim aussehen?

Anhand von praxisnahen Beispielen, Eigenreflexion und einer sehr interessanten und methodisch abwechslungsreichen Wissensvermittlung seitens der Referentin Christa Lechner konnte im BRK-Pflegezentrum Donauwörth eine solide Basis in der Palliativ- und Hospizpflege geschaffen werden.

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