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Rain

27.05.2020

Ziegelmoos: Die Straßenmarkierungen werden erneuert

An der Einmündung Lerchenweg/Ziegelmoosstraße in Rain sind die Markierungen abgenutzt und sollen nun erneuert werden.
Bild: Würmseher

Plus Wann der Zebrastreifen an der Weggabelung Ziegelmoosstraße/Lerchenweg in Rain kommt, steht derzeit noch nicht fest. Doch ein erster Schritt soll der besseren Orientierung der Verkehrsteilnehmer dienen. Außerdem ging es in der Sitzung am Dienstag um weitere Themen.

An der kritischen Weggabelung Ziegelmoosstraße/Lerchenweg in Rain – jene Stelle, an der ursprünglich einmal der umstrittene Kreisverkehr geplant war – sollen in Kürze die abgenutzten Markierungen auf der Fahrbahn nachgezogen werden. Das bestätigte Bürgermeister Karl Rehm auf Nachfrage von Zweiter Bürgermeisterin Claudia Marb am Dienstag in der Stadtratssitzung. Demnach sollen Mittelstreifen beziehungsweise Haltelinien etwa im Juni/Juli erneuert werden, um Verkehrsteilnehmern eine bessere Orientierung zu bieten.

Eigentliche Lösung sollte ein Zebrastreifen sein

Die eigentliche Lösung dort soll ja ein Zebrastreifen sein, der bekanntlich die Alternative zum verworfenen Kreisverkehr ist. Wann er kommt, steht laut Bürgermeister Rehm noch nicht fest.

Außerdem soll die Beschilderung für Lkw-Fahrer erneuert werden, damit diese das Wohngebiet Ziegelmoos nicht als Zufahrtsstrecke zu den Firmen Dehner oder Edeka wählen. Wie Claudia Marb schilderte, passiere es wieder häufiger, dass sich Lieferwagen in die schmalen Siedlungsstraßen verirren.

Ziegelmoos: Die Straßenmarkierungen werden erneuert

Um folgende Themen ging es unter anderem auch noch in der Stadtratssitzung:

  • Die weitere Digitalisierung des Rathauses ist geplant, und zwar sowohl in Form des Dokumentations- als auch eines Informationsmanagements. Zunächst gilt es, verschiedene Systeme zu prüfen, um sich dann für das am besten geeignete zu entscheiden. Dazu will Martin Strobl, Digitalreferent im Rainer Stadtrat, eine vorbereitende Arbeitsgruppe gründen, die sich mit Vorschlägen einbringt. Ziel eines Ratsinformationssystems ist es unter anderem, dass Stadtratsmitglieder Zugriff auf einen gesicherten Bereich bekommen, in dem sie neben der Einladung zu Sitzungen auch Tischvorlagen und digitale Akten abrufen können, um sich inhaltlich mit mehr Hintergrundwissen auf die Sitzungen vorzubereiten.
  • Mehr Transparenz soll es aber auch für die Bürger geben. Wie Bürgermeister Rehm erklärte, „wollen wir das Interesse der Bürger an städtischen Themen unterstützen“. Sie sollen sich ebenfalls in digitale Unterlagen klicken können, allerdings mit weniger Berechtigung als die Ratsmitglieder.
  • Die beiden Jugendreferenten des Rainer Stadtrates, Marion Segnitzer-König und Florian Riehl, erarbeiten derzeit ein Ferienprogramm für die Sommermonate. Wie sie jetzt wissen ließen, wollen sie allen coronabedingten Widrigkeiten zum Trotz Kindern in der schulfreien Zeit ein attraktives Angebot machen. Eine Reihe von digitalen Möglichkeiten werde derzeit geprüft und erarbeitet. Abgesehen davon sollen die Mädchen und Buben aber nicht nur am Computer sitzen, sondern sich auch im Freien oder an realen Orten betätigen. Dafür suchen die Jugendreferenten noch nach weiteren Initiativen. Bürger, Firmen, Vereine und andere mehr werden deshalb gebeten, sich zu melden, falls sie Möglichkeiten haben, sich hier zu beteiligen und das Ferienprogramm zu unterstützen. Kontaktaufnahme unter hauptverwaltung@rain.de.
  • 1983 hat die Stadt Rain ein Grundstück in Mittelstetten gekauft, das zunächst zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet wurde, mittlerweile aber Teil des Baugebietes „Am Staudheimer Weg“ ist. Bei den Vorbereitungen für den dortigen Straßenbau stießen die Bagger auf Altlasten wie Folien, Reifen und andere Müllablagerungen. Die Stadt muss nun rund 24000 Euro für die Entsorgung bezahlen. Stadtrat Stefan Degmayr stimmte gegen die Genehmigung dieses Nachtrags, da er gerne das Verursacherprinzip angewandt haben wollte. „Ich kann mich nicht damit anfreunden, die 24000 Euro einfach durchzuwinken“, sagte er. Doch Bürgermeister Rehm erläuterte, es könne nach so langer Zeit kein Verantwortlicher mehr ausfindig gemacht werden, der das Fremdmaterial in den Boden eingebracht habe. Und das Bundesbodenschutzgesetz nehme den Verkäufer erst nach 1999 in Haftung. Der Stadtrat Rain hat seinem Haupt- und Finanzausschuss mit sofortiger Wirkung Entscheidungsbefugnis als beschließendem Ausschuss übertragen für den Fall, dass der Stadtrat infolge eines Versammlungsverbots im Sinne des Infektionsschutzgesetzes nicht zusammenkommen darf. Dieser Beschluss wurde vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie einstimmig gefasst.

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