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23.03.2019

Ziel: Weniger Rückstaus auf der B2

Ulrich Lange erklärt geplante Projekte

Der Bund hat im vergangenen Jahr gut zehn Millionen Euro in die Bundesstraßen im Landkreis investiert. „Einen klaren Schwerpunkt haben wir auf die B2 gelegt, dort fand mit der Deckenbaumaßnahme bei Monheim mit einem Volumen von circa 4,5 Millionen Euro die mit Abstand größte Einzelmaßnahme statt“, so CSU-Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange in einer Pressemitteilung. Außerdem wurden die Ortsumfahrungen der großen Städte Donauwörth und Nördlingen erneuert. „Mit rund 1,7 Millionen Euro für die Südspange Donauwörth und 2,5 Millionen Euro für die Ortsumfahrung Nördlingen hat der Bund auch diese wichtigen Achsen saniert“, erklärt Lange.

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Wie bereits angekündigt, geht es in diesem Jahr an der Bundesstraße2 mit der Anschlussstelle Monheim-Mitte weiter. „Die B2 bildet aus Sicht des Bundes eine wichtige Achse. Daher wird dort auch kontinuierlich investiert. Der Einbau des lärmmindernden Asphalts bei Donauwörth im vorletzten Jahr und die aktuelle schrittweise Fahrbahnerneuerung zwischen Donauwörth und Augsburg zeigen dies ebenfalls deutlich. Wir werden als Bund unserer Verantwortung für die Bundesstraßen absolut gerecht“, erklärt Lange. Der von der CSU in Berlin angestoßene Investitionshochlauf komme somit auch spürbar in der Region an.

Perspektivisch bilde das Stück B2 zwischen Kaisheim und Monheim einen wichtigen Schwerpunkt, heißt es in der Mitteilung weiter: „Wir haben dort gerade in den Stoßzeiten lange Rückstaus in Richtung Donauwörth. Diese sollten in den nächsten Jahren unbedingt beseitigt werden. Mit dem Straßenbauamt wurden hierzu verschiedene Varianten erörtert. Mir war dabei wichtig, dass wir am Ende auf eine faktische Vierstreifigkeit in diesem Bereich kommen.“

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Eine Variante sieht vor, dass auf dem zwei Kilometer langen Stück zwischen dem Berger-Kreuz bei Donauwörth und der Anschlussstelle Kaisheim ineinander übergehende Verflechtungsstreifen angelegt werden. Somit würde ein praktisch vierstreifiger Querschnitt entstehen: „Das gleiche Prinzip haben wir auch für die neue Lechbrücke an der B16 bei Rain vorgesehen.“ Auf diese Weise könne es gelingen, punktuelle Engpässe mittelfristig zu entschärfen.

Aktuell laufen die Voruntersuchungen des Streckenabschnitts. Lange merkt dazu an: „Mit Prognosen von rund 21000 Fahrzeugen am Tag liegen die Verkehrszahlen sehr hoch. Ich gehe daher durchaus davon aus, dass wir dort die Vierstreifigkeit wie erläutert realisieren können. Denn auch für den Bund macht eine derartige Investition nur Sinn, wenn die Verkehrssituation vor Ort am Ende auch nachhaltig verbessert wird.“ (pm)

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