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Harburg

14.01.2019

Zug hat Panne: Harburg wird zur geteilten Stadt

An den Bahnübergängen in Harburg - hier die Schranken in der Wemdinger Straße - ging am frühen Montagabend nichts mehr.
Bild: Wolfgang Widemann (Archivbild)

Ein ungewöhnlicher Vorfall hat viele Verkehrsteilnehmer genervt. 

Harburg ist am frühen Montagabend zu einer geteilten Stadt geworden. Dies passierte aber nicht wegen des Hochwassers (die Grasstraße musste gesperrt werden), sondern wegen der Bahn. Genauer gesagt hatte ein Güterzug eine Panne – und blieb um etwa 17 Uhr im Ort stehen. Dies hatte nach Angaben der Polizei zur Folge, dass die Schranken an beiden Bahnübergängen – in der Mündlinger Straße und in der Wemdinger Straße – geschlossen blieben. Dies geschah ausgerechnet zu einer Zeit, in der starker Verkehr herrschte.

Auch Zugverkehr wird blockiert

Für Fahrzeuge gab es keine Möglichkeit mehr, in der Stadt vom westlichen in den östlichen Teil und umgekehrt zu gelangen. Für die Verkehrsteilnehmer gab es zwei Alternativen: warten oder einen weiten Umweg über Marbach oder Hoppingen/Heroldingen in Kauf nehmen.

Bei der Polizeiinspektion Donauwörth gingen mehrere Anrufe ein. Auch der Personenverkehr auf der Schiene zwischen Donauwörth und Nördlingen war beeinträchtigt. Kurz nach 17.50 Uhr kam die erlösende Nachricht: Der Zug rollte wieder und die beiden Straßen waren wieder frei.

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