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Wemding

26.02.2020

Zwei Autos stoßen nahe Wemding bei voller Fahrt zusammen

Der wagen des Unfallverursachers: Die Feuerwehr musste den eingeklemmten 21-Jährigen aus dem Wrack herausschneiden.

Die Autos eines 21-Jährigen und einer 50 Jahre alten Frau krachen zusammen. Beteiligte erleiden teils schwere Verletzungen. Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Zu einem schweren Unfall kam es am am Mittwochmorgen gegen 6.55 Uhr bei Wemding. Wie die Polizei Donauwörth mitteilt, stießen zwei Autos in voller Fahrt zusammen. Die beiden Fahrer hatten jedoch Glück im Unglück.

Sie erlitten nach ersten Erkenntnissen teilweise schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen. Die Polizei beschreibt den Unfallhergang folgendermaßen: Auf der Staatsstraße 2213 war ein 21-Jähriger mit seinem Wagen in Richtung Nördlingen unterwegs. Kurz nach dem Ortsende von Wemding geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader und übersichtlicher Strecke auf die Gegenspur.

Auto überschlägt sich und landet in Acker

Dort kollidierte er ungebremst mit dem entgegenkommenden Auto einer 50-Jährigen aus dem Raum Nördlingen. Den ersten Ermittlungen der Beamten zufolge hatte die Frau keine Chance mehr, zu reagieren. Ihr Auto wurde seitlich erfasst.

Zwei Autos stoßen nahe Wemding bei voller Fahrt zusammen
Ein Auto landete im Acker.
Bild: Dieter Mack

Durch die Wucht des Aufpralls überschlug es sich und landete auf einem angrenzenden Acker, wo es seitlich liegen blieb. Die Frau erlitt multiple Prellungen und wurde von einem Rettungswagen ins Stiftungskrankenhaus nach Nördlingen gebracht.

Mit dem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum

Der 21-jährige Unfallverursacher wurde durch den Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Wemding , die mit 32 Einsatzkräften vor Ort war, mittels Hydraulikwerkzeug herausgeschnitten werden. Der junge Mann wurde vom Rettungshubschrauber in das Augsburger Universitätsklinikum gebracht. Bei ihm sind nach Angaben der Polizei diverse Brüche, unter anderem am Schlüsselbein und am rechten Bein festgestellt worden.

Staatsstraße war knapp zwei Stunden lang gesperrt

An den Fahrzeugen der beiden Beteiligten entstand jeweils Totalschaden, insgesamt in Höhe von geschätzt rund 35000 Euro. Aufgrund der Unfallaufnahme und weil die Wagen abgeschleppt werden mussten, war die Staatsstraße 2213 knapp zwei Stunden gesperrt. Gegen den Unfallverursacher hat die Polizei ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

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