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Rain

13.02.2015

Zwei Fälle von körperlicher Gewalt bei Weiberfasching

Die Polizeiinspektion in Rain.
Bild: Wolfgang Widemann

Ansonsten bleibt es in Rain aber weitgehend friedlich. Die Bilanz der Polizei.

Rain Der Weiberfasching in Rain – die größte Veranstaltung dieser Art in der Region – ist heuer aus Sicht der Polizei „ohne größere Vorkommnisse“ über die Bühne gegangen. Die Beamten registrierten zwei Fälle von körperlicher Gewalt und einige andere Gegebenheiten. Angesichts der Tatsache, dass sich im Bereich der Hauptstraße mehrere tausend Besucher tummelten, sei dies im Rahmen, heißt es aus der Polizeiinspektion Rain.

Um einen geordneten Ablauf des Spektakels zu gewährleisten, waren neben örtlichen Kräften auch Polizisten aus Augsburg und rund 30 Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor Ort.

Es gab laut Polizei zwei tätliche Angriffe. Ein 20- und ein 25-Jähriger beschuldigten sich gegenseitig, zugeschlagen zu haben. Bei dem Vorfall, der sich gegen 1.30 Uhr ereignete, zog sich der Jüngere eine blutende Unterlippe und eine Risswunde über einem Auge zu. Bereits vor Mitternacht gerieten ein 15- und ein 21-Jähriger aneinander. Der Jugendliche schlug dem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Die Folgen: blutende Kratzer auf der Nase und eine zerbrochene Brille. Die beiden Beteiligten waren betrunken.

Drei Streitereien konnten die Einsatzkräfte noch rechtzeitig schlichten. Dabei bekamen fünf Personen einen Platzverweis ausgesprochen. Die Sanitäter hatten darüber hinaus ein paar kleinere Schnittverletzungen zu behandeln.

Als erfreulich stellte Einsatzleiter Hartmut Vogt heraus, dass dieses Mal keine völlig betrunkenen Jugendlichen auffielen. Einige Minderjährige hielten sich freilich nicht an das Rauchverbot und mussten ihre Glimmstängel abgeben. Ein Bußgeld eingehandelt haben sich fünf junge Männer, die beim „Wildpinkeln“ in der Stadt erwischt wurden.

Einige Narren verloren im Getümmel Handy, Schlüssel und Schmuck. Die bei der Polizei abgegebenen Fundsachen fanden bis zum Freitagvormittag größtenteils wieder ihren Besitzer.

Am Rande des Trubels ging den Gesetzeshütern ein betrunkener Verkehrsteilnehmer ins Netz. Der Fahrer eines Kleinlasters hatte bei einer Kontrolle gegen 4.15 Uhr eine „Fahne“. Ein Alkomattest brachte einen Wert von fast einem Promille. Der Mann muss mit einem vierwöchigen Fahrverbot und einem Bußgeld rechnen. (wwi/dz)

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