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23.07.2010

Zwei Kreissieger, ein Sonderpreis

Hochaltingen/Oberndorf Die beiden Kreissieger Hochaltingen (Gemeinde Fremdingen) und Oberndorf werden im kommenden Jahr den Landkreis Donau-Ries im Bezirksentscheid vertreten. Landrat Stefan Rößle hat den beiden Bürgermeistern der Siegergemeinden bereits persönlich gratuliert und die großartigen Leistungen der Dorfgemeinschaften hervorgehoben. Marktoffingen erhält einen Sonderpreis. Die Bewertungskommission fällte diese Entscheidung einmütig nach einer gründlichen Auswertung.

Der Leiter der Bewertungskommission, Kreisfachberater Georg Diethei, betonte, dass im Wettbewerb großer Wert auf eine aktive Bürgerbeteiligung gelegt worden sei. Darüber hinaus seien alle wichtigen Fragen, die für die Bewältigung künftiger Aufgaben und Erfordernisse gestellt werden müssten, eingehend behandelt und gewürdigt worden.

Der Wettbewerb habe auf Kreisebene hervorragende Leistungen aufgezeigt, weil sich Bürgerinnen und Bürger engagierten, die dörfliche Identität stärkten und die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung schafften.

Das Erfolgsgeheimnis des Wettbewerbes liege darin, dass er alle Facetten des dörflichen Lebens anspreche. Dazu gehörten Bürgerengagement, Heimatliebe, gemeinschaftliches Handeln und die Verbesserung der Lebensqualität durch Grüngestaltung und infrastrukturelle Maßnahmen bis hin zur Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen.

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Wichtige Leitfragen bei der Bewertung waren vor allem:

von Gemeinde und Bürgern entwickelte Zukunftsperspektiven,

aktive Mitwirkung der Bürger bei der Gesamtentwicklung der Gemeinde,

Entwicklung der Wirtschaftsstruktur,

Förderung der Erwerbspotenziale,

Raum sparendes Flächenmanagement,

Umnutzung von leer stehenden Gebäuden,

Entsiegelung von Flächen,

sparsamer Umgang mit vorhandenen Ressourcen und die Pflege der bestehenden Ressourcen.

Zwei der teilnehmenden Dörfer haben am Verfahren der Dorferneuerung teilgenommen. Dabei wurden Zielvorstellungen für die Entwicklung der Dörfer erarbeitet und ein Leitbild erstellt. Die im Rahmen der Dorferneuerung geschaffenen lebenden Werte, wie etwa die Baumpflanzungen, werden sich erst in den kommenden Jahren entwickeln und die ihnen zugedachte Funktion, zum Beispiel für die Wohlfahrtswirkung, erfüllen.

Diethei stellte bei der Bereisung heraus, dass alle Teilnehmer am Wettbewerb gewinnen könnten, wenn sie sich aktiv mit den Zielen des Wettbewerbes auseinandersetzten. Dass nur zwei Dörfer als Sieger hervorgehen könnten, liege in der Natur eines Wettbewerbs.

Bei der Abschlussfeier am 21. Oktober dieses Jahres in Oberndorf werden von Landrat Stefan Rößle die Leistungen der Teilnehmer gewürdigt und die Sieger feierlich geehrt, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes. (pm)

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