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Jubiläum

13.05.2015

Zweiter Kirchturm ist Anlass für ein Fest

Die beiden Türme der Stadtpfarrkirche St. Emmeram sind das Wahrzeichen Wemdings. Allerdings kam der zweite Turm erst 1619 dazu.
Bild: Wolfgang Widemann

2019 wird der Bau 400 Jahre alt. Und noch einen anderen Grund gibt es

Die Stadt Wemding feiert in absehbarer Zeit voraussichtlich wieder ein großes historisches Fest. Mit dem Gedanken spielen die Verantwortlichen der Stadt schon seit Längerem. Nun hat sich der Wirtschaftsausschuss der Kommune damit beschäftigt. Ergebnis: Die Mitglieder dieses Gremiums empfehlen dem Stadtrat, im Jahr 2019 ein solches Spektakel ins Auge zu fassen.

Dann jährt sich nämlich zum 400. Mal ein Ereignis, welches das Stadtbild noch heute prägt. Weil der bis 1619 alleinige Turm der Stadtpfarrkirche St. Emmeram so schief war, dass er umzufallen drohte, wurde quasi als Gegengewicht ein zweiter Turm errichtet. Bei dem Fest soll laut Bürgermeister Martin Drexler auch aufgegriffen werden, dass Wemding seit über 550 Jahren bayerisch ist. Genauer gesagt, erwarb Herzog Ludwig der Reiche im Jahr 1467 das bischöflich-regensburgische Lehen Wemding von Graf Ulrich von Oettingen.

Die letzten großen historischen Feste in Wemding liegen bereits eine Weile zurück. 1993 feierten die Bürger die erstmalige Erwähnung des Orts 1200 Jahre zuvor. 1998 folgte das Fest zum Jubiläum „650 Jahre Stadterhebung“. (wwi)

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