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Bilanz der Verkehrsüberwachung in der Stadt Harburg für 2025

Harburg

Weniger Temposünder, aber mehr Parkverstöße in der Stadt Harburg

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    Das für die Stadt Harburg tätige Kommunalunternehmen hat im vorigen Jahr rund 500 Temposünder geblitzt.
    Das für die Stadt Harburg tätige Kommunalunternehmen hat im vorigen Jahr rund 500 Temposünder geblitzt. Foto: Wolfgang Widemann

    Die Zahl der Temposünder, die bei den Kontrollen des von der Stadt Harburg beauftragten Kommunalunternehmens aufgeflogen sind, hat sich im vorigen Jahr deutlich verringert. Hingegen baten die Mitarbeiter deutlich mehr Falschparker zur Kasse. Mit dieser Nachricht wartet Bürgermeister Christoph Schmidt derzeit bei den Bürgerversammlungen auf.

    2024 noch waren fast 670 Geschwindigkeitsverstöße geahndet und gut 260 Knöllchen verteilt worden. 2025 wurden gut 500 Fahrzeuge geblitzt. Hingegen bekamen 422 Falschparker jeweils einen Strafzettel.

    Blitzer in Heroldingen: Die Beanstandungsquote ist hoch

    Bei den Geschwindigkeitskontrollen fiel laut Schmidt die Messstelle in der Luggasse in Mündling weg. Dort habe man zuvor kaum Verstöße festgestellt. Neu hinzugekommen sei ein zweiter Messpunkt in Heroldingen: An der Tiefenmühle stand im Vorjahr insgesamt über 17 Stunden lang ein Blitzer. Von 356 gemessenen Fahrzeugen waren 40 zu schnell. Zwei der Fahrer handelten sich eine Anzeige samt Bußgeld ein, der Rest kam mit einem Verwarnungsgeld davon. In der Georg-Karg-Straße in der Tempo-30-Zone beim Heroldinger Kindergarten war gut 27 Stunden ein Messgerät in Betrieb. Von den 1028 Fahrzeugen in diesem Zeitraum waren rund 15 Prozent deutlich zu schnell - eine hohe Quote. 176-mal blitzte es und 43 Bußgeld-Fälle kamen zusammen.

    In der Mündlinger Straße in Harburg war das Radargerät im vorigen Jahr insgesamt 27 Stunden auf dem Tempo-30-Abschnitt an der Kita postiert. Die Beanstandungsquote lag der Statistik zufolge dort unter zehn Prozent: Das Kommunalunternehmen registrierte 222 Temposünder, von denen 35 im Bußgeld-Bereich lagen.

    In Großsorheim werden nur ganz wenige Verkehrsteilnehmer geblitzt

    In der Schäfgasse in Ebermergen wurde rund 18 Stunden lang geblitzt. Es wurden 532 Fahrzeuge gemessen, 36 waren zu flott unterwegs (eine Anzeige). In der Meiergasse am Kindergarten in Ebermergen mussten die Fahrerinnen und Fahrer von 27 der 316 gemessenen Autos zahlen (eine Anzeige). Gesamtmesszeit: sechs Stunden. In Großsorheim fielen nur ganz wenige Verkehrsteilnehmer an den beiden Messstellen in der Dorfstraße negativ auf. Von den in zusammen 18 Stunden gemessenen fast 360 Fahrzeugen lagen jeweils nur vier über dem Limit, eines davon im Anzeigenbereich.

    Es sei erfreulich, dass 2025 augenscheinlich weniger gerast worden sei, so Bürgermeister Schmidt. Der Stadt gehe es um die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Kommune wolle mit den Kontrollen kein Geld verdienen. Die finanzielle Bilanz im vorigen Jahr zeige dies deutlich: Die Einnahmen aus dem ruhenden und fließenden Verkehr summierten sich auf 30.900 Euro. Die Ausgaben waren mit 34.600 Euro höher. 2024 hatte die Stadt noch einen Überschuss von knapp 6000 Euro gemeldet.

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