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CSU-Neujahrsempfang in Wemding stärkt Engagement für Bildung und Dorferneuerung

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CSU-Neujahrsempfang in Wemding: Neue Impulse und große Pläne für die Stadt

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    Die Kandidatinnen und Kandidaten des CSU-Stadtverbands Wemding zusammen mit den Ehrengästen Claudia Marb, Wolfgang Fackler, Peter Schiele und Martin Drexler.
    Die Kandidatinnen und Kandidaten des CSU-Stadtverbands Wemding zusammen mit den Ehrengästen Claudia Marb, Wolfgang Fackler, Peter Schiele und Martin Drexler. Foto: Thomas Walter

    Die Neujahrsempfang des CSU-Stadtverbandes Wemding bot eine kurzweilige kommunalpolitische Veranstaltung - die erste ohne den langjährigen Ortsvorsitzenden Gottfried Hänsel, an den im Laufe des Abends öfter erinnert wurde. Durch den Abend führten Vize-Ortsvorsitzender Nicolas Bumba und Stadtrat Hans-Ludwig Held.

    Bumba bekräftigte den Anspruch des CSU-Stadtverbands, Wemding miteinander gestalten zu wollen. Zentrale Punkte des Wahlprogramms erläuterte Held, der auf Platz 1 der CSU-Liste kandidiert. Damit für die Schüler der Stadt bestmögliche Voraussetzungen geschaffen werden, habe die Generalsanierung der Leonhard-Fuchs-Mittelschule besonders hohe Priorität. Trotz der Megainvestition müsse die Maßnahme zeitnah angegangen werden.

    Zudem befürwortet Held die baldige Erschließung des Baugebiets Birket IV. Der baldige Verkauf der von der Stadt vor mehreren Jahren erworbenen und vorfinanzierten Grundstücke könne der Haushalt entlasten. Die von der CSU angeregten Förderprogramme für Wemdings Altstadt sollen auch künftig Anreiz für Investitionen sein. Die CSU fordert zudem den weiteren Ausbau der barrierefreien Gehwege sowie ein Planungskonzept für den Schlosshof.

    Das sind wichtige Themenfelder für Claudia Marb

    Landratskandidatin Claudia Marb erläuterte ihre Ziele. Dabei soll im Bereich Bildung und Fachkräfte weiter in Bau und Ausstattung landkreiseigener Schulen investiert werden. Auch soll die Vorstellung von Ausbildungsberufen in Schulen erfolgen, um vor Ort dafür zu werben. Im Bereich Verwaltung und Bürgernähe möchte sie neben Digitalisierung von Verwaltungsleistungen auch Heimatschutz gemeinsam mit Blaulichtorganisationen aufbauen.

    Gesundheit und Pflege stellen für Marb wichtige Themen dar. Das gKU sieht sie stabil aufgestellt. Durch die Spezialisierung der drei Krankenhäuser sei der Landkreis von der Klinikreform nicht spürbar betroffen. Besonders einsetzen möchte sich Marb für Haus- und Facharzt-Angebote. „Die medizinische Versorgung muss auch auf dem Land sichergestellt sein“, sagte sie. Schließlich sollen der flächendeckende Ausbau des DoRies-Mobils angegangen und eine gute Kreisstraßen-Infrastruktur realisiert werden.

    Drexler will sich weiterhin für die Bürgerschaft einsetzen

    Wemdings Bürgermeister Martin Drexler hob die Stärken Wemdings und gemeinsam realisierte Projekte hervor. Er betonte, er werde sich auch weiter für die Bürgerschaft einsetzen und sie in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen. Besonders die Ansiedlung neuer Ärzte in Wemding sah Drexler positiv. Ferner konnten mit dem neuen Feuerwehrhaus und dem Kindergarten St. Marien zwei Großprojekte realisiert werden. Die Ausweisung neuer Baugebiete in Amerbach und Wemding sowie das Gewerbegebiet Wemding-West seien Zukunftsaufgaben. Ein klares Bekenntnis gab Drexler auch für ein Dorfzentrum in Amerbach ab.

    Die Vorstellung der 20 Stadtratskandidaten sorgte für Kurzweil. Ferner stellten sich elf Kreistagskandidaten aus Wemdings Umgebung vor, die auf den Listen der CSU sowie der Aktiven Liste/Junge Bürger kandidieren. Nicolas Bumba fasste am Ende zusammen: „Wir schauen konkret hin, wir hören genau zu und wir werden uns tatkräftig kümmern.“

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