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Donauwörth
14.01.2022

Wechsel des Beiratsvorsitzenden der AOK Donau-Ries

Dieter Wiedenmann übernimmt zum Jahreswechsel den Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Donau-Ries.
Foto: Aok

Bei der AOK steht ein neuer Mann an der Spitze des Beirats. Die Reformen der Bundesregierung sieht er positiv und hofft auf weitere Erleichterungen für Pflegende.

Zu Jahresbeginn hat sich der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Donau-Ries geändert. Dieter Wiedenmann, Vertreter der Arbeitgeber, übernimmt vom Versichertenvertreter Bruno Schönherr für dieses Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums. "Wir werden uns auch in 2022 für eine hochwertige Versorgung im Pflegefall einsetzen. Sehr erfreulich ist, dass ab diesem Jahr Pflegebedürftige, die in einem Pflegeheim versorgt werden, einen höheren Zuschuss von der Pflegekasse der AOK erhalten", so Dieter Wiedenmann. Im besten Fall bedeute dies für Betroffene eine Entlastung von 70 Prozent des pflegebedingten Eigenanteils, wie die AOK in einer Pressemitteilung berichtet. Zudem stiegen in der ambulanten Pflege die Beträge für Pflegesachleistungen. Auch der Betrag für Kurzzeitpflege werde angehoben.

Die Bundesregierung kündigt weitere Entlastungen in der Pflege an

"Jetzt kommt es weiterhin darauf an, dass die neue Bundesregierung die im Koalitionsvertrag angekündigten zusätzlichen Entlastungen rasch umsetzt", fordert der amtierende Beiratsvorsitzende. Im Koalitionsvertrag haben SPD, Grüne und FDP vereinbart, die Eigenanteile in der stationären Pflege künftig noch weiter abzusenken. Dazu soll etwa die Behandlungspflege der gesetzlichen Krankenversicherung übertragen werden. Außerdem sollen versicherungsfremde Leistungen wie die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige künftig aus Steuern finanziert werden.

Die AOK will weiterhin persönlich, aber auch online beraten

Auch die AOK Bayern bekennt sich zur regionalen Nähe. Um die Präsenz vor Ort weiter zu erhalten, setzt die AOK auf lokal-digitale Zusammenarbeit. Die persönliche Beratung bleibt vor Ort, bei komplexen Fragen werden jedoch Experten aus ganz Bayern digital zugeschaltet. Egal ob über ein persönliches Gespräch in der Geschäftsstelle, per Telefon, per E-Mail oder online - Versicherte und Firmenkunden haben immer die Wahl, wie sie Kontakt zur AOK aufnehmen wollen. "Und wir kümmern uns auch weiterhin persönlich um diejenigen, die nicht digital kommunizieren wollen oder können", sagt AOK-Direktor Michael Meyer. (AZ)

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