Gegen 15.45 Uhr rückte die Feuerwehr mit 14 Einsatzkräften zum Ort des Geschehens in Höhe des Wörnitz-Parkhauses aus. „Wir müssen erst einmal feststellen, was das für eine Substanz ist“, erklärte Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Thomas Stecker um kurz nach 16 Uhr gegenüber unserer Redaktion. Für Öl schimmere die Substanz eigentlich zu wenig, so Stecker zu diesem Zeitpunkt. „Sie ist auch neutral im Geruch.“ Ein Testpapier bestätigte schließlich den Verdacht: Es handelte sich nicht um Mineralöl.
Wasserwirtschaftsamt in Donauwörth vor Ort
Die Feuerwehr war wegen eines Stoffs auf der Kleinen Wörnitz im Einsatz.Foto: Bill Titze
Ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamts kam schließlich für weitere Untersuchungen dazu. Offenkundig geriet der Inhalt eines Kochtopfs in Verdacht, der unter der dortigen Brücke stand. Aus der dort enthaltenen Flüssigkeit wurde eine Probe entnommen. Letztlich konnte nicht eindeutig verifiziert werden, ob die Substanzen tatsächlich übereinstimmten. „Es ist aber nicht auszuschließen“, so Stecker. Bei der Flüssigkeit im Fluss könne es sich um Speiseöl handeln, der pH-Wert sei neutral. Gegen 17 Uhr war der Einsatz schließlich beendet. Die Einfahrt in die Adolph-Kolping-Straße blieb bis dahin gesperrt.
Diskutieren Sie mit
XXX 0 Kommentare
hier kommen komentare rein
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren