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Für Abwasser aus Itzing wird eine Leitung nach Monheim gebaut

Monheim

Abwasser aus Itzing: Leitung für 2,6 Millionen Euro

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    Eine Sanierung der Itzinger Kläranlage (im Bild) käme zu teuer. Deshalb wird eine Leitung nach Monheim gebaut.
    Eine Sanierung der Itzinger Kläranlage (im Bild) käme zu teuer. Deshalb wird eine Leitung nach Monheim gebaut. Foto: Wolfgang Widemann (Archivbild)

    Von drei möglichen Varianten blieb am Ende jene übrig, die zwar die teuerste, aber auch die am einfachsten zu Verwirklichende sein soll. Der Monheimer Stadtrat hat jetzt einmütig einem Entwurf für eine Leitung zugestimmt, durch die das Abwasser aus Itzing künftig zur Kläranlage in der Jurastadt fließen soll. Dass es grundsätzlich künftig dorthin gepumpt werden soll, war schon vor einigen Wochen entschieden worden.

    Das Gremium hatte sich im Frühjahr mit dem Thema beschäftigt und eine umweltfreundliche und kostengünstigere Lösung favorisiert. Eine mögliche Sanierung der bestehenden Itzinger Kläranlage war seither ausgeschlossen worden, weil sie den Planern zu teuer und aufwendig erschien. Das hatte eine Untersuchung des Ingenieurbüros für Wasserwirtschaft und Abwassertechnik, Dr. Resch & Partner aus Weißenburg ergeben.

    Von Itzing nach Monheim wird eine Druckleitung für das Abwasser verlegt

    Büro-Vertreter Volker Schaardt stellte im Stadtrat nun drei Varianten für die Verlegung einer Leitung von Itzing nach Monheim vor. Demnach soll nicht nur die Druckleitung mit einer Pumpstation neu gebaut werden, sondern auch ein Regenüberlaufbecken erneuert werden, „weil das bisherige nicht mehr regelkonform ist“. Auf Empfehlung des Experten entschied sich das Gremium für eine Verlegung der Leitung auf einer Länge von 3,24 Kilometer durch den Stadtwald. Dabei muss auch die Ussel gequert werden. Anschlusspunkt soll schließlich die Donauwörther Straße in Monheim sein. Ein Vorteil der ausgewählten Trasse: Sie soll fast ausschließlich auf öffentlichen Grundstücken verlegt werden.

    Die Kosten werden auf rund 2,6 Millionen beziffert. Aus verschiedenen Töpfen erhofft man sich staatliche Zuschüsse in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Bis Ende 2026, so die Planung, könnten die Arbeiten vergeben werden, ehe es 2027 zu einer Realisierung kommt. In einem weiteren Schritt sollen nun noch die voraussichtlichen Unterhaltskosten errechnet werden.

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