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Gärtnern: Beetpflege und Rosenschnitt im Frühjahr im Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Gärtnern im Landkreis Donau-Ries: Mit diesen Tricks gelingt der perfekte Start in die neue Saison

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    Damit die Rosen im Sommer so üppig blühen, gilt es, im Frühjahr bestimmte Regeln einzuhalten. Fachberaterin Sophia Och gibt Tipps.
    Damit die Rosen im Sommer so üppig blühen, gilt es, im Frühjahr bestimmte Regeln einzuhalten. Fachberaterin Sophia Och gibt Tipps. Foto: Digitalpress, stock.adobe.com

    Die Sonne zieht alle Hobbygärtnerinnen und Gärtner magisch nach draußen. „Jetzt geht es endlich los“, denken sie sich und werkeln in ihren heimischen Oasen. Nach der kalten Jahreszeit gilt es schließlich die private Anlage auf Vordermann zu bringen. Doch für welche Tätigkeiten ist jetzt die beste Zeit und was sollte man lieber noch schieben? Antworten auf alle wichtigen Fragen kennt Sophia Och, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Donau-Ries.

    „Im frühen Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt seine Stauden zurückzuschneiden“, sagt sie und ergänzt „Viele machen das bereits im Herbst, aber jetzt wäre es noch besser, damit die Insekten überwintern können.“ Die Rosen sollten bereits zurückgeschnitten sein. Auch hier hat Och eine sich einfache Faustregel parat: „Wenn die Forsythien blühen, ist der ideale Zeitpunkt für den Rosenschnitt.“ Bei größeren Rosenarten wie Strauchrosen genüge es, alte Triebe zu entfernen. Bei niedrigeren Rosen kann man großzügiger zurückschneiden.

    Bei Unkraut bitte nicht fräsen!

    Beim Flieder empfiehlt die Expertin diesen nach der Blüte auszubrechen, damit sich keine Samen mehr bilden können. Eine beliebte Arbeit nach dem Winter ist es auch, seine Beete auf Vordermann zu bringen und altes Laub zu entfernen. „Bei Büschen kann man das Laub ruhig drin lassen, als natürlicher Kompost, bei gemulchten Beeten sollte man das Laub frühzeitig entfernen, damit sich die Erde aufheizen kann“, so Och. Wer seine Beete wieder mulchen will, kann dies aber gerne nach der Aufheizphase Ende Mai machen. Der Vorteil: „Man erzielt eine Flächenkompostierung und kann Wasser sparen.“

    Grundsätzlich sollte man den Boden bei der Beetpflege gleich mit unterstützen. Sprich düngen - je nach Pflanzung. „Eine dünne Kompostschicht geht aber immer.“ Gerne darf auch die Harke großzügig zum Einsatz kommen, getreu dem Motto: „Einmal harken, spart zwei bis drei Mal gießen“, sagt Och. Auch alte Pflanzreste wie Stängel und ähnliches sollten genauso entfernt werden wie Unkraut. „Alles, was ich vor der Blüte an Unkraut abnehme, kann sich schon nicht mehr vermehren“, rät Och. Wer viel Ackerwinde im Garten hat, für den hat die Expertin einen besonderen Rat parat: „Nur nicht fräsen! Das ist das Schlimmste, was man tun kann, und vermehrt nur noch den Bewuchs.“

    Bei Gehölzen gilt: Je später, umso schwieriger!

    Wer nach der Beetaufhübschung pflanzen will, kann dies natürlich jetzt schon machen, allerdings sollte man bei einigen Pflanzen noch etwas warten. „Für Stauden und Kräuter ist jetzt eine gute Pflanzzeit“, erklärt Och. Für Gehölze wie etwa Obstbäume sieht dies schon anders aus. Diese sollten lieber im Winter gepflanzt werden. „Wer dies dennoch jetzt machen will oder schon getan hat, sollte sehr viel gießen.“ Faustregel bei Gehölzen im Frühjahr: „Je später, umso schwieriger.“

    Definitiv warten sollte man noch mit frostempfindlichen Beet- und Balkonpflanzen wie Geranien oder Petunien. Die mögen es warm, weshalb man bis nach den Eisheiligen warten sollte. Etwas früher können frostempfindliche Kübelpflanzen nach draußen gebracht werden. „Natürlich sollte man die Nachttiefsttemperaturen im Blick haben und gegebenenfalls mit Fließ abdecken“, so Och. Auch käme es auf die Art an und wo die Kübelpflanzen überwintert haben, schließlich sei es auch für Pflanzen nicht einfach von einem extrem in das andere zu gelangen. Sie können, wenn möglich, tagsüber nach draußen gestellt werden und nachts wieder hereingeholt werden, so lange die Nächte kalt sind.

    info: Die Kreisfachberater für Gartenkultur & Landespflege am Landratsamt Donau-Ries sind die Ansprechpartner für Gartenbauvereine, Bürgerinnen und Bürger und betreuen die Liegenschaften des Landkreises.

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