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Huisheim
14.01.2022

Reh kollidiert bei Huisheim mit Polizeiauto: Unfall

Auch ein Dienstwagen der Polizei Donauwörth hatte jetzt einen Wildunfall. Ein Reh sprang in das Auto.
Foto: Marco Ritter (Symbolbild)

Im Landkreis gibt es überdurchschnittlich viele Wildunfälle - jetzt hat es auch die Polizei getroffen: Bei Huisheim sprang ein Reh vor einen Dienstwagen.

Die Serie an Wildunfällen im Landkreis Donau-Ries reißt nicht ab. Jetzt hat es auch zwei Beamte der Polizeiinspektion Donauwörth getroffen, die mit ihrem Dienstwagen im Einsatz unterwegs waren. Ihr Auto stieß mit einem Reh zusammen.

Passiert ist der Unfall am Donnerstag gegen 8 Uhr morgens auf der Ortsverbindungsstraße von Huisheim nach Heroldingen. Nach Angaben der Polizei Donauwörth sprang etwa 450 Meter nach dem Ortsausgang Huisheim plötzlich von rechts ein Reh in die vordere Beifahrerseite des Polizeifahrzeugs. Der Fahrer hatte keine Möglichkeit, den Zusammenprall zu verhindern.

Schaden am Polizeiauto wird auf 3000 Euro geschätzt

Das Wildtier wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Straßengraben zurückgeschleudert und starb vor Ort. An dem Dienstwagen, der abgeschleppt werden musste, entstand ein Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro. Die beiden Polizeibeamten im Wagen blieben durch den Unfall unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen, so der Polizeibericht.

In den vergangenen Wochen ist es im Landkreis zu überdurchschnittlich vielen Wildunfällen gekommen. Auf den Straßen im Landkreis Donau-Ries sind 2021 so viele Wildunfälle wie noch nie passiert. Bis zum 31. Dezember registrierte die Polizei 1211 solche Karambolagen, also durchschnittlich etwa drei pro Tag. Das waren 17 Prozent mehr als im Jahr 2020. Die krasse Steigerung, die seit Jahren im Donau-Ries-Kreis zu beobachten ist, ist der Polizei zufolge zumindest im nordschwäbischen Bereich einmalig. (AZ, wwi)

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