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Klettermeisterschaft Donauwörth fordert Kraft und Technik im Kraxlstadl.

Donauwörth

Fingerkraft und Höhenrausch: Die 10. Stadtmeisterschaft im Kraxlstadl

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    Zwei Athleten beim intensiven Austausch über die ‚Beta‘ – die richtige Zugfolge für den Durchstieg.
    Zwei Athleten beim intensiven Austausch über die ‚Beta‘ – die richtige Zugfolge für den Durchstieg. Foto: Jürgen Löffler

    Es roch nach Magnesium, Schweiß und purer Motivation: Kürzlich verwandelte sich der Donauwörther „Kraxlstadl“ wieder in einen vertikalen Hexenkessel. Zur Jubiläumsausgabe mobilisierte die DAV-Sektion Donauwörth erneut die regionale Kletterszene. Das Ergebnis war ein Tag voller Dynamik und brennender Unterarme.

    Wer am Vormittag das Kletterzentrum betrat, sah sich einer beeindruckenden Kulisse gegenüber. 82 Teilnehmer aller Altersklassen – vom sechsjährigen „KraxlKid“ bis zum erfahrenen Routinier – hatten sich eingefunden, um die neuen Routen zu bezwingen. Die Routenbauer hatten in tagelanger Arbeit 25 neue Herausforderungen in die Wände gezaubert, die den Teilnehmern alles abverlangten.

    Kletterer meistern fünf Lead-Routen und 20 Boulder-Probleme

    Der Wettkampfmodus war knackig: Fünf anspruchsvolle Lead-Routen im Vorstieg und 20 abwechslungsreiche Boulder-Probleme mussten innerhalb eines Zeitfensters von fünf Stunden gelöst werden. Besonders in der modernen Außenanlage, die bei strahlendem Frühlingswetter perfekt zur Geltung kam, zeigten die Kletterer ihr Können. Inmitten technisch anspruchsvoller Passagen an kleinsten Leisten boten geschickte Rastpositionen den Athleten die Chance, kurz durchzuatmen und Kraft für das Finale zu sammeln. Doch im kräftezehrenden Überhang zeigte sich schnell, wer seine Reserven richtig eingeteilt hatte: Nur die Kombination aus purer Maximalkraft und präziser Beinarbeit führte hier sicher zum erlösenden ‚Top‘-Griff.

    Jürgen Sorre überreicht Pokale und Urkunden

    Gegen 15 Uhr erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Oberbürgermeister Jürgen Sorre ließ es sich nicht nehmen, die begehrten Pokale und Urkunden persönlich zu überreichen. Er würdigte in seiner Ansprache nicht nur die sportlichen Höchstleistungen, sondern vor allem das enorme ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer hinter den Kulissen, ohne die ein Event dieser Größenordnung nicht denkbar wäre.

    Die Stadtmeisterschaft 2026 war ein voller Erfolg und eines ist klar: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf – nächstes Jahr geht es natürlich wieder an die Wand!

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