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Landkreis Donau-Ries
26.05.2023

So werden Rehkitze vor der Mahd geschützt

Rehkitze und andere Tiere, die in Wiesen brüten, sind besonders gefährdet, wenn die Mahd beginnt.
Foto: Patrick Pleul, dpa-Zentralbild, dpa-tmn

Bald beginnt die Mähsaison für Landwirte. Das gefährdet Wiesenbrüter und Rehkitze. Jägervorstand Robert Oberfrank fordert Rücksicht und Zusammenarbeit.

Wenn die Wiesen zum ersten Mal im Jahr gemäht werden, bringt dies viele Jungtiere in Bedrängnis. Denn der erste Schnitt fällt mit der Brut- und Setzzeit von Rehkitzen, Junghasen und Wiesenbrütern zusammen. Die Problematik: Junge Kitze haben in ihren ersten Lebenswochen den sogenannten "Drückinstinkt". Bei Gefahr bleiben sie ruhig liegen und ducken sich, anstatt zu flüchten. Diese Strategie schützt Kitze und Junghasen vor Fuchs und Greifvögeln, aber nicht vor dem Kreiselmähwerk.

"Landwirte und Jäger stehen gemeinsam in der Verantwortung, etwas gegen den Mähtod zu tun", fordert Robert Oberfrank, Vorsitzender des Jagdverbands Donauwörth. Jägervorstand Albert Reiner ergänzt: "Wenn sie partnerschaftlich zusammenarbeiten und die Landwirte ihre Jägerinnen und Jäger rechtzeitig vor dem Mähtermin informieren, können diese die Wiesen und Felder nach Jungwild abzusuchen. So lässt sich der Mähtod zu einem großen Teil verhindern." Laut Oberfrank bemühen sich die allermeisten Landwirte, unnötiges Tierleid zu vermeiden. Wenn nicht, können ihnen Strafen drohen. Denn wer Jungtiere tötet, ohne im Vorfeld versucht zu haben, dies zu verhindern, verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Der Jägervorstand appelliert an das Verantwortungsgefühl der Landwirte: "Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd."

Mit Wildscheuchen und Drohnen retten Jäger und Landwirte die Rehe

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Rehe aus den Wiesen zu treiben und ihre Kitze herauszuholen. Viele Jäger stellen Scheuchen auf, die die Rehe verunsichern sollen. Noch besser funktionieren sogenannte elektronische Wildscheuchen, die Blinklichter und unterschiedliche Töne aussenden, wie Menschenstimmen, Musik oder Geräusche in unterschiedlicher Lautstärke. Diese konventionellen Methoden, neben dem Ablaufen der Wiesen, dem Absuchen der Flächen mit einem geeigneten Hund, sind aber nur begrenzt erfolgreich. Noch immer werden viele Kitze und Jungtiere auf den teils riesigen Feld- und Wiesenschlägen übersehen.

Im Landkreis werden stattdessen immer häufiger Drohnen eingesetzt. Sie ermöglichen es, zumindest die Suche nach Kitzen effizienter und zuverlässiger durchzuführen. Diese "luftgestützte Wildtierrettung" ist ein ausgereiftes System, das Jäger und Landwirte dabei unterstützt, Rehkitze, Junghasen oder Gelege von Bodenbrütern, wie dem Kiebitz oder dem Brachvogel, aufzuspüren – ein bedeutender Aspekt für den Natur- und Artenschutz.

Moderne und konservative Methoden zum Schutz der Tiere

Auf der Wärmebildkamera zeichnen sich in den frühen Morgenstunden, bevor die Sonneneinstrahlung zu intensiv wird und den Boden erwärmt, die Kitze deutlich ab. Mit dieser Methode können jeweils Streifen von bis zu circa 60 Metern Breite zügig abgesucht werden. Das sind an einem Morgen bis zu 30 bis 40 Hektar. Die Jungtiere auf den Wiesen werden so schnell gefunden und geborgen. Das hat auch einen Preis: Je nach Ausführung und Zubehör kostet eine Drohne zwischen 5000 und 10.000 Euro. Vereinzelt wurden im Landkreis schon Drohnen mit staatlicher Förderung angeschafft.

Auch die richtige Mähstrategie hilft. Beim Grünlandschnitt muss die Wiese von innen nach außen gemäht werden. So haben Rehe, Hasen und Fasane während der Mahd noch die Möglichkeit zur Flucht. Erfolgversprechend sind auch die Schnitthöhe und eine am Mähwerk angebrachte elektronische Wildscheuche. (AZ)

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