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Landkreis Donau-Ries
14.01.2022

Hampelmann für Verfrorene: So bleiben Sie im Winter warm und fit

Mal lässig den Hampelmann machen.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Bewegung ist gut für Kopf und Körper - am besten an der frischen Luft. Für Verfrorene hat ein Experte der Barmer Donau-Ries einen Tipp, um auf Touren zu kommen.

Auch wenn es einen selbst in der kalten Jahreszeit nicht unbedingt nach draußen lockt: Mit einer Runde Bewegung an der frischen Luft tut man sich selbst und seiner Gesundheit auch im Winter etwas Gutes. Warum es sich lohnt, sich auch in der kalten Jahreszeit nach draußen zu wagen, worauf man dabei achten sollte und welche Alternativen es gibt, wenn es einem doch mal draußen zu ungemütlich ist, erklärt Sportwissenschaftler Thomas Schulz im Namen der Barmer-Krankenkasse für den Landkreis Donau-Ries.

"Unabhängig von der Jahreszeit führt Bewegung zu einer verbesserten physischen und psychischen Gesundheit. Sie beugt vielen Volkskrankheiten vor und kann die Lebensqualität deutlich verbessern", erklärt Schulz. Doch leider zeigen aktuelle Studien, dass sich in Deutschland weniger als ein Viertel der Erwachsenen ausreichend bewegen. In der kalten Jahreszeit seien die Menschen noch weniger aktiv. "Dabei kann Bewegung an der frischen Winterluft das Immunsystem nachweislich stärken."

Raus, raus, raus - ist die Devise

Schulz empfiehl klar den Gang nach draußen, ganz nach dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Erst sollte man sich informieren, wie das Wetter wird und dann am besten im Zwiebelschalenprinzip kleiden. Da könne man je nach Bedarf Kleidung ablegen, falls man doch ins Schwitzen gerät.

Welche Sportart im Winter am besten ist, müsse jeder selbst für sich entscheiden, so Schulz. "Das A und O ist, dass man Bewegungsformen findet, die man gerne macht. Egal ob Laufen, Schlittschuhfahren, Schlitten- oder Skifahren oder Wandern: Man sollte einfach ausprobieren, was einem Spaß macht. Es gibt nicht die eine, perfekte Wintersportart. Wer ungeübt ist, sollte es bei Minustemperaturen aber langsamer angehen lassen und nicht zu lange Touren planen."

Er hat auch noch einen Tipp für diejenigen, die dann doch bevorzugen ihren Körper drinnen auf Touren zu bringen: einfach mal den Hampelmann machen - aber am besten gleich mehrmals.

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