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Oberndorf
12.01.2022

Darts liegt im Trend: Spieler in Eggelstetten brauchen mehr Platz

Darts liegt im Trend: Das merken auch die Dscheina Darters.
Foto: Bradley Collyer, dpa (Symbolbild)

Dscheina Darts benötigen an ihrem Standort in Eggelstetten Platz für zusätzliche Scheiben. Der Gemeinderat will unterstützen, sucht aber noch nach einer Lösung.

Triple, Double, Single Bull, Bouncer: Dieses Vokabular muss beherrschen, wenn Darts eine Leidenschaft werden soll. Für Franz Motz ist es dies längst. Er als Vorsitzender und seine Dscheina Darts Donauwörth treffen sich regelmäßig, auch wenn an ein Training derzeit wegen der Kontaktbeschränkungen durch die Pandemie nicht zu denken ist. „Das Interesse an unserem Sport ist derzeit sehr groß“, freut sich Motz. Doch nun gibt es ein Problem.

Jahrelang hat er sich mit seinen Mitstreitern im Sportheim in Bäumenheim getroffen. Nachdem man sich dort nicht mehr so recht wohl gefühlt habe, ist die Darts-Gruppe ins Sportheim nach Eggelstetten umgezogen. Die Dscheina Dorts übt ihren Sport klassisch und nach der traditionellen Dart-Variante aus. Weiter verbreitet ist noch E-Dart auf elektronische Scheiben.

Dscheina Darters haben mittlerweile über 30 Mitglieder

Der englische Nationalsport wird auch in Nordschwaben offenbar immer populärer. Zimmermannsmeister Motz hatte vor einigen Jahren durchaus noch seine Schwierigkeiten, genug Spieler für eine Mannschaft zusammenzubekommen. Inzwischen hat der Verein mehr als 30 Mitglieder und die Anfragen nehmen zu. Wesentlichen Anteil daran hat wohl, wie Motz meint, dass Darts verstärkt zu einer Fernseh-Sportart geworden sei. Die Erfolge der bekannten Spieler spornten offenbar viele junge Menschen an.

Letztlich stehe der Spaß im Vordergrund, sagt Motz. Es schmerze aber schon, dass alle sportlichen Wettkämpfe wegen Corona ausgesetzt worden seien. Dennoch geht sein Blick in die Zukunft: Im Wintergarten des Sportheims in Eggelstetten können die Dscheina Darts auf drei Scheiben werfen. „Zu wenig“, meint Motz. Deshalb hat er bei der Gemeinde Oberndorf einen Antrag gestellt. Seine Überlegung: „Im Saal, der wenig genutzt wird, auch noch zwei Scheiben aufzuhängen.“

Ein Ortstermin im Sportheim in Eggelstetten ist geplant

Der Gemeinderat hat sich nun mit dem Thema auseinandergesetzt. „Ein Ergebnis ist nicht herausgekommen“, fasst Bürgermeister Franz Moll die Beratung zusammen. So richtig habe sich das Gremium mit der Idee nicht anfreunden können. Aber letztlich wolle man den Verein nach Kräften unterstützen. Deshalb gibt es nun eine neue Idee: Ein Teil des Wintergartens wird demnach derzeit noch als Lagerraum genutzt. Wenn man für die dort aufbewahrten Utensilien einen neuen Platz finden könnte, so die Überlegung, dann könnte man dort zusätzliche Boards installieren.

Einige Mitglieder des Gemeinderats sollen sich deshalb nun gemeinsam mit dem Bürgermeister zeitnah im Sportheim in Eggelstetten umsehen. Moll: „Wir haben keinen Beschluss gefasst, weil wir noch nach einer guten Lösung suchen.“

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