Ein Mann ist am Samstag ungewöhnlich schnell mit einem „Fahrrad“ durch Münster gefahren. Gegen 17.35 Uhr fiel dieser Polizisten in der Thierhaupter Straße auf. Dessen Geschwindigkeit blieb konstant, obwohl keine Tretbewegungen ersichtlich waren. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass an dem „Fahrrad“ manipuliert worden war und es sogar motorisiert wurde. Somit handelte es sich schon um ein Kleinkraftrad.
Der 21-jährige Fahrer war jedoch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Außerdem gab es Hinweise, dass der Mann unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein durchgeführter Urintest erbrachte ein positives Ergebnis auf THC. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, das „Fahrrad“ sichergestellt und der Fahrer einer Blutentnahme unterzogen. Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, einem Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz sowie dem Straßenverkehrsgesetz wurden eingeleitet. Ebenfalls ergeht eine Mitteilung an die Führerscheinstelle. (AZ)
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