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Fußball

20.03.2019

A-Klasse Nord: An der Spitze könnte es eng werden

Johannes Kastner will mit dem FSV Buchdorf um den Aufstieg kämpfen.
Bild: Szilvia Izsó

Nach der Winterpause herrscht bei vielen Mannschaften der A-Klasse Nord Optimismus. Über Wunschgegner, Saisonziele und Kameradschaft.

So früh ist keine Mannschaft in der A-Klasse Nord nach der Winterpause in das Training eingestiegen: Bereits Mitte Februar hat Buchdorfs Trainer Johannes Kastner seine Spieler zusammengetrommelt. Mit Spinning sollten in der Soccerhalle in Mertingen frühzeitig die Grundlagen für den Wiedereinstieg gelegt werden. „Das war auch ein Signal an die Mannschaft“, sagt Abteilungsleiter Armin Scheuerer.

Er und der Trainer haben demnach ein klares Ziel ausgegeben: „Wir wollen einen Relegationsplatz erreichen und damit um den Aufstieg kämpfen“, berichtet Scheuerer. Der FSV habe eine gute Ausgangslage (3.). Es sei an der Zeit, sich selbst zu belohnen.

Marxheim denkt "von Spiel zu Spiel"

Scheuerer weiß wie seine Kollegen in den anderen Vereinen, dass die Punktabstände in der Tabelle eng sind. Deshalb will Alfons Dußmann vom FC Marxheim/Gansheim (4.) auch nur „von Spiel zu denken“. Der „Chef“ hofft, dass seine Mannschaft mit Trainer Markus Heindl „ganz vorne mitmischt“. Man habe ein gutes Team, was sich auch in den Vorbereitungsspielen gezeigt habe. Zwei Langzeit-Verletzte seien zudem ins Training zurückgekommen, sodass zum Auftakt ein Heimsieg gegen den BC Huisheim durchaus möglich sein müsste. Die Winterpause habe man, so Dußmann, genutzt, um den Trainer-Vertrag mit Markus Heindl zu verlängern: Er wird auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen.

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Die Überraschungsmannschaft der Saison, Tagmersheim-Rögling-Blossenau (T.R.B.), als Zweitplatzierter sieht sich am Scheideweg. „Die ersten drei Partien werden zeigen, wohin unser Weg geht“, sagt Spartenleiter Sasha Raupach. Mit Wallerstein, Buchdorf und Mönchsdeggingen habe man gleich drei „schwere Brocken“ hintereinander zum Gegner. Wenn die Mannschaft aus diesen Spielen „gut herauskommt“, dann sei es durchaus möglich, den zweiten Platz zu halten. „Aber wir haben keinen Druck“, lacht Raupach, denn das ursprüngliche Ziel, einen gesicherten Mittelplatz zu belegen, sei längst übertroffen worden. Spitzenreiter Mönchsdeggingen noch einzuholen, sei unrealistisch.

FSG Mündling-Sulzdorf mit der Saison zufrieden

„Mehr als zufrieden“ ist Stefan Fischer. Der Spielertrainer der FSG Mündling-Sulzdorf (5.) bilanziert erst einmal die bisherige Saison: 28 Punkte aus 17 Spielen. „Aber es ist ein schmaler Grat“, sagt Fischer. Es gelte, sich alles wieder neu zu erarbeiten. Er gehe entspannt in die restlichen neun Punktspiele. Dass man zum Auftakt gleich zu Tabellenführer Mönchsdeggingen komme, sei ihm nicht ungelegen. „Ein schöneres Auftaktspiel hätte man sich nicht wünschen können“, sagt Fischer, der gemeinsam mit seinen Co-Trainern Probst und Heckel in der Winterpause für ein weiteres Jahr verlängert hat.

„Wir hätten uns gerne weiter vorne gesehen“, bilanziert Spartenleiter Andreas Gail vom BC Huisheim (9.). Nach der Winterpause will man nun aber einige Plätze gut machen, zumal „wir aus dem Vollen schöpfen können“. Die Abstände seien so gering, dass das Ziel nicht unrealistisch sei.

Großsorheim will den Klassenerhalt schaffen

Der Blick beim SV Großsorheim/Hoppingen (11.) richtet sich nach unten. „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, gibt sich Abteilungsleiter Johannes Eberhardt kämpferisch. Zu Beginn der Saison habe man Verletzungspech gehabt. Da sei es für Trainer Heiko Riess nicht einfach gewesen, „immer eine Mannschaft mit Schlagkraft aufzustellen“. Eberhardt ist aber optimistisch. Die Trainingsbeteiligung sei in der Vorbreitungsphase gut gewesen. In Testspielen habe man einmal gewonnen, einmal knapp verloren. Mit Trainer Heiko Riess hat der Verein den Vertrag verlängert. Eberhardt: „Das sollte auch ein Signal an die Mannschaft sein.“

Einer der Abstiegskonkurrenten der Rieser ist der SV Kaisheim (13.). Alles wolle man geben, so Spielertrainer Andreas Maier, um den Abstieg zu vermeiden. Nach „Höhen und Tiefen“ in der Vorbereitung sei die Mannschaft bei einem dreitätigen Trainingslager in Kiefersfelden noch enger zusammengewachsen. Man habe dort gut trainieren können und die Kameradschaft gepflegt.

Maier selbst ist weiterhin (seit dem dritten Spieltag) „außer Gefecht“, aber alle anderen sind fit. Deshalb hofft Maier gleich auf eine Reaktion im ersten Spiel: In Wechingen trifft der SV Kaisheim auf einen Gegner, mit dem man durch einen Sieg gleichziehen könnte.

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