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Tischtennis

13.10.2017

Abstieg und Auflösung

Bei den Frauen in Oberndorf und Donauwörth gibt es große Veränderungen. Beim VSC steht vor allem eine Personalie im Fokus

Vor Saisonbeginn hat sich bei den höchstklassigen Tischtennis-Frauenteams der Region einiges getan. Die Mannschaft des VfB Oberndorf ist in der vergangenen Saison abgestiegen und löst sich aufgrund Spielermangels auf. In Donauwörth steigen die Damen sogar freiwillig ab.

Die Oberndorfer Damentischtennismannschaft bestand aus jungen Spielerinnen. Nun verlässt eine für ihr Studium den Landkreis. „Es war schon länger personell knapp, aber nun hat das Team mindestens eine Spielerin zu wenig“, sagt Vorstandsmitglied Andreas Schuladen. Aus der Landesliga sind die Oberndorferinnen bereits im Frühjahr abgestiegen. Die Pläne sehen so aus, dass eine weitere Spielerin zum Verein nach Dillingen wechselt und wieder eine andere in die Zweite Herrenmannschaft des Oberndorfer Vereins kommt. Schuladen bedauere die Auflösung sehr, könne aber an der Situation nichts ändern und müsse sie so hinnehmen.

Das Frauenteam des VSC Donauwörth hingegen ist freiwillig aus der Landesliga abgestiegen, da Gabi Kotter nicht mehr zur Verfügung steht. „Ohne die Nummer Eins haben wir keine Chance mehr in der Landesliga“, sagt VSC-Spielerin Petra Olthues und erklärt weiter: „In der Bezirksliga sind wir richtig. Wir möchten ja nicht nur zum Verlieren zu den Turnieren fahren.“ Sowohl im Einzel als auch im Doppel würden ohne Kotter die Punkte fehlen. Die Mannschaft besteht nun aus Annette Langner, Andrea Gritzner, Kerstin Schneller-Wirth, Mannschaftsführerin Christine Kampfinger und Olthues selbst. Donauwörth ist in der gleichen misslichen Lage wie Oberndorf. Es kommt keine Jugend nach und damit wird es personell schwierig. „Leider haben wir momentan keine Mädchenmannschaft“, bestätigt Olthues.

Am heutigen Freitag beginnt für die VSC-Spielerinnen die neue Saison in der Bezirksliga mit der Partie beim SV Mindelzell. Olthues muss zugeben, nicht alle Mannschaften der Liga zu kennen und kann deshalb noch keine Favoriten ausmachen. Ein besonderes Ziel habe sich die Mannschaft des VSC nicht gesetzt. Die ersten Spiele könnten deshalb einen Hinweis darauf geben, wohin es zum Ende der Spielzeit 2017/18 gehen könnte. (mlr, sut)

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