Fußball-Kreisliga

15.09.2018

Altisheim ist bereit fürs Derby

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Michael Jenuwein <b>Foto: Izsó</b>
Bild: Izsó

Gegen Mertingen Spiel auf Augenhöhe erwartet. Wörnitzstein in Reimlingen

Landkreis Die SpVgg Altisheim-Leitheim ist rechtzeitig vor dem Derby am Sonntag gegen den FC Mertingen in Schwung gekommen. Beide Mannschaften erwarten ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Hochklassig ist auch die Partie zwischen Reimlingen und Wörnitzstein: Dabei wird sich zeigen, wer dem Spitzenduo in der Tabelle auf den Fersen bleiben kann. Spannung bietet zudem das Duell der beiden Aufsteiger: Riedlingen empfängt zuhause den FSV Marktoffingen.

FSV Reimlingen – SV Wörnitzstein-Berg. „Alles geht ein wenig leichter von der Hand. Vorher war die Stimmung nicht schlecht, aber mit Siegen ist die Laune natürlich noch besser“, so Wörnitzsteins Trainer Bernd Taglieber angesichts der Tatsache, dass sein Team nach zwei Auftaktniederlagen zuletzt vier Siege in Serie eingefahren hat. Am Sonntag geht es für den SVW im Verfolgerduell nach Reimlingen.

Die Rieser fegten vergangene Woche Schlusslicht Alerheim mit 8:0 vom Platz und stellen auch deshalb aktuell die beste Offensive der Liga. „Wir haben zuletzt gut verteidigt und vorn unsere Chancen besser verwertet. Ich vertraue auf unser starkes Kollektiv“, sagt Taglieber, der mit seinem Team den nächsten Sieg anpeilt: „Es wird kein Selbstläufer bei der starken Offensive der Reimlinger, aber wenn wir wenig zulassen und uns wie zuletzt vorne unsere Chancen erarbeiten, ist ein Dreier möglich.“

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SpVgg Altisheim-Leitheim – FC Mertingen. Für den FC Mertingen gab es nach dem Traumstart zuletzt nur einen Punkt aus zwei Spielen. „Die Spiele gegen Reimlingen und Maihingen haben unser aktuelles Leistungsvermögen gezeigt. Beide Teams sind im oberen Drittel der Tabelle und waren somit auf Augenhöhe“, sagt Spielertrainer Bernhard Schuster, der mit dem Saisonverlauf zufrieden ist, vor allem mit der Defensivleistung seines Teams. Am Sonntag empfängt der FCM Altisheim. „Eine sehr talentierte, junge Mannschaft mit guten Einzelspielern, allen voran Sven Rotzer. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir versuchen ihn aus dem Spiel zu nehmen“, so Schuster.

Auf der Gegenseite kommt der zu Saisonbeginn noch stockende Altisheimer Motor langsam in Schwung. „Ein wesentlicher Grund dafür ist unsere Defensive, die stabiler geworden ist. Hier brauchten wir nach dem Abgang von Dominik Bobinger einfach etwas Zeit. Zudem konnten wir mit Hannes Schmid einen jungen, talentierten Keeper gewinnen, der ebenfalls Zeit braucht, um sich an die neue Liga zu gewöhnen – diese Zeit werden wir ihm auch geben“, sagt der Sportlicher Leiter, Michael Mederle. Gegen Mertingen erwarte man ein spannendes Derby. „Ich sehe Mertingen diese Saison unter den Top drei. Wenn ich aber sehe, wie wir zuhause gegen Möttingen gekämpft haben und einen Rückstand noch ausgleichen konnten, dann habe ich auch gegen Mertingen ein gutes Gefühl.“

SpVgg Riedlingen – FSV Marktoffingen . Nach dem verdienten Sieg in Unterthürheim folgte jüngst eine Riedlinger Niederlage in Möttingen. Spielertrainer Michael Jenuwein war dabei alles andere als glücklich: „Wenn man beim Aufstiegsaspiranten zwei halbe Eigentore schießt und fast 60 Minuten in Unterzahl spielt, kann man nicht punkten. Die Vorstellung war nicht zufriedenstellend für uns.“ Dennoch steht die Donauwörther Stadtteilelf über dem Abstiegsbalken und will dort auch bleiben.

Im Aufsteigerduell trifft Riedlingen am Sonntag auf den FSV Marktoffingen, der auf dem vorletzten Platz steht. „Ob wir besser sind als Marktoffingen, kann ich erst nach dem Spiel beurteilen. Wir wollen nur auf uns schauen, 90 Minuten konzentriert spielen und unser Zweikampfverhalten und unsere Chancenverwertung verbessern. Dann sehen wir, was rauskommt“, so Jenuwein. Dabei hofft man wieder auf die Treffsicherheit von Erik Laznik, der in den letzten beiden Spielen drei Treffer erzielte.

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