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Fußball-Bezirksliga

19.04.2019

Auf Rain II wartet „ein harter Brocken“

5:0 schlug der TSV Rain (mit Nico Schröttle, rechts) den SSV Glött. Doch Trainer Günther Reichherzer warnt vor dem Abstiegskandidaten.
Bild: Karl Aumiller

U23 erwartet den abstiegsbedrohten SSV Glött. Donaumünster will Spaß am Fußball haben.

Nur noch um den Spaß am Fußball geht es beim praktisch abgestiegenen SV Donaumünster-Erlingshofen, der am Karsamstag Hollenbach erwartet. Dagegen muss der TSV Rain II gegen den SSV Glött antreten, der dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigt.

TSV Rain II - SSV Glött. Die Freude beim TSV Rain war vergangene Woche groß. Im Derby gab es einen 1:0-Heimsieg für die Mannschaft von Trainer Günther Reichherzer. Nun kommt der nächste Gegner zur Zweitvertretung des TSV, dieses Mal ist es der abstiegsbedrohte SSV Glött.

Mit fünf Punkten Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz geht es für die Gäste, die vergangene Woche eine herbe 0:7-Klatsche zuhause gegen Hollenbach hinnehmen mussten, um alles. Das weiß auch Rains Trainer Günther Reichherzer, der vor der Partie warnt: „Glött ist grundsätzlich ein harter Brocken, sie kämpfen um ihre letzte Chance, um noch die Liga halten zu können.“

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Die deutliche Niederlage der vergangenen Woche sieht Reichherzer nicht als Maßstab. Hollenbach sei ein sehr gutes Team, wenn diese Mannschaft ins Rollen komme, könne sie jedem Gegner große Probleme bereiten, so Reichherzer. „Leichtfertig werden wir nicht in dieses Spiel gehen. Wenn wir uns nicht konzentrieren, gewinnen wir dieses Spiel auch nicht“, betont der Trainer, der die drei Punkte natürlich am liebsten in Rain behalten würde.

SV Donaumünster-Erlingshofen – TSV Hollenbach. Mit elf Punkten Rückstand auf den Relegationsrang ist der SV Donaumünster-Erlingshofen praktisch abgestiegen. „Wir sind natürlich mit der ganzen Saison nicht zufrieden“, sagt Trainer Ewald Gebauer. Bei der jüngsten 0:5-Pleite in Gersthofen sei sein Team chancenlos gewesen. Er gibt zu, Gersthofen sei eine Klasse besser gewesen. Richtig weh tun aber die knappen Niederlagen, bei denen für den SVDE mehr drin gewesen wäre, so Gebauer. „Jetzt nehmen wir jedes Spiel wie es kommt und wollen noch Spaß am Fußball haben“, erklärt er. So wolle sich Donaumünster noch mit Anstand aus der Bezirksliga verabschieden.

In den verbleibenden Partien will Gebauer noch junge Spielern, wie Thomas Kastenmayer, einsetzen, damit diese Erfahrung sammeln können. Das Verletzungspech bleibt der Mannschaft jedenfalls weiterhin treu. Die alte Muskel-Verletzung (Oberschenkel) von Peter Kastenmayer ist in dieser Woche im Training wieder aufgebrochen, sodass er am Montag nicht spielen kann. „Der Kader ist für diese Liga auch einfach zu klein“, sagt Gebauer.

Mit dem TSV Hollenbach ist nun eine starke Mannschaft in Donaumünster zu Gast. „Die haben unheimlich schnelle Leute im Team. Hollenbach hat nicht umsonst so viele Punkte“, sagt Gebauer.

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