Leichtathletik

10.10.2017

Auf der Überholspur

Die Nördlingerin Amelie Weiß (rechts) gab das Tempo über 800 Meter vor. Ihre Teamkolleginnen, darunter Tamara Feder vom TSV Rain (links) folgten ihr.
Bild: Kurnoth

Die männliche U16 der LG Donau-Ries stellt beim Bezirksturnier einen neuen Vereinsrekord auf. Der Frauenmannschaft unterläuft dagegen ein bitterer Fehler.

Landkreis Immer im Herbst veranstaltet der VSC Donauwörth die schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften der Leichtathletik für die Jugend und die Erwachsenen.

Nachdem die Helfer des VSC Donauwörth im Stauferparkstadion optimale Bedingungen geschaffen hatten und auch das Wetter mitspielte, konnten die Jungen der Altersklasse U16 mit dem 800-Meter-Lauf den Wettkampf eröffnen. Hier zeigten Maximilian Heide und Erik Korntheuer (VSC Donauwörth) eine enorme Leistungssteigerung. Korntheuer wurde in Zeit von 2:33,42 Sekunden Zweiter. Nachdem die 4x100-Meter-Staffel mit Lucas Pohl, Alexander Bauer, Michel Kolbe und Leon Sarwas das Rennen ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 49,26 Sekunden gewann, holten sie im abschließenden Kugelstoßen mit Edis Yilmaz, Michel Kolbe und Alexander Bauer einen Vorsprung von 200 Punkten heraus und gewannen den schwäbischen Meistertitel mit neuem Rekord der LG Donau-Ries von einer Gesamtpunktezahl von 4996.

In der gleichen Altersklasse legten Marion Kleinle, Tamara Feder, Jana van Noord (alle TSV Rain) und Paula Nägler (VSC Donauwörth) im Kugelstoßen mit 100 Punkte Vorsprung den Grundstock für den Sieg. Zusammen mit den Mannschaftskameradinnen aus Donauwörth (Frederike Letzel, Annette Schimana, Helen Henke) und Nördlingen (Amelie Weiß, Michelle Moser, Anne Hubel) erkämpften sie gegen sieben weitere Mannschaften ebenfalls den schwäbischen Meistertitel mit einer Gesamtpunktezahl von 4990. Ein Start-Ziel-Rennen zeigten die Jugendlichen in der 4x100-Meter-Staffel. Mit perfekten Wechseln brachte die Schlussläuferin Pia Häselhoff in einer Zeit von 53,11 Sekunden den Staffelstab als erste ins Ziel. Die Zusammenarbeit der Mannschaft zeigte sich auch im abschließenden 800-Meter-Lauf, in welchem die erfahrene Athletin Amelie Weiß das Tempo vorgab und so ihre Mannschaftskameradinnen anspornte.

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Nach längerer Pause konnte die LG bei den Männer U20 wieder einmal eine Mannschaft stellen. Mit der 4x100-Meter-Staffel, die im Endspurt von Samuel Ostermeier knapp gewonnen wurde, gelang der erste Sieg. Simon Bestler, Felix Herrmann und Samuel Ostermeier sammelten mit guten Ergebnissen für die Mannschaft weitere Punkte im Weit- und Hochsprung. Mit neuer Bestleistung über 400 Meter in 55,68 Sekunden trug Elias Gnad dazu bei, den Vorsprung vor der LG Augsburg weiter auszubauen. Obwohl Yannick Bergmiller mit der sechs Kilogramm schweren Kugel (9,12 Meter) und dem Diskus (25,4 Meter) zwei persönliche Bestleistungen erreichte, war die Gegenmannschaft im Wurf deutlich stärker und übernahm nun die Führung. Im abschließenden 800-Meter-Lauf überschätzten Christoph Humburger und Luca Greiner ihre Gegner und gingen etwas zu verhalten an. Dadurch erzielten sie, wie auch die 100-Meter-Sprinter, nicht die erhofften Punkte. In der Endabrechnung erreichte die junge Mannschaft mit 8608 Punkten dennoch den zweiten Platz.

Der Frauenmannschaft unterlief gleich zu Beginn bei der 4x100-Meter-Staffel ein Wechselfehler, sodass hier keine Punkte abfielen und mit einer vorderen Platzierung nicht mehr zu rechnen war. Trotzdem kämpfte die noch sehr junge Mannschaft der LG wacker weiter. So blieben die Zeiten über 100 Meter von Johanna Schülein (13,84 Sekunden) und Leonie Schnith (13,93) unter den 14 Sekunden.

Chiara Schuster und Inga Knief sammelten die Punkte im 800-Meter-Lauf. Während Laura Nenke, Gabriela Gnad, Anna Kurnoth und Franziska Huber die LG in den Wurfdisziplinen Kugel und Diskus vertraten.

Für die Überraschung im Hochsprung sorgten Anna Kurnoth, Katrin Schön und Franziska Huber, die trotz starken Trainingsrückstandes mit 1,40 Metern, 1,36 Metern und 1,28 Metern sehr gute Ergebnisse lieferten. Den abschließenden Weitsprung beendeten Inga Knief mit 4,21 Meter und Lena Reichherzer mit 4,10 Meter und trugen damit für ein zufriedenstellendes Ergebnis von 5124 Punkten bei. (pm)

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