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Fußball-Nachlese

28.08.2012

BC Huisheim weiter auf Wolke sieben

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Bild: AZ-Grafik

Der Aufsteiger mischt nach Derbysieg gegen Otting auch in der A-Klasse vorne mit. FC Marxheim/Gansheim steckt in einer Krise. FC Zirgesheim kassiert drei Platzverweise

Donauwörth Zwei Siege aus den ersten beiden Partien – der Saisonstart in der A-Klasse Nord verlief für Neuling BC Huisheim praktisch perfekt. Ein erster Höhepunkt war am Sonntag der prestigeträchtige 2:1-Derby-Erfolg gegen den SV Otting. „Wir wären auch mit einem Punkt zufrieden gewesen“, blickt Spartenleiter Andreas Gail zurück. Doch dem Spielverlauf nach sei der Erfolg hochverdient gewesen. Was auch am Gegner lag: „Die Ottinger haben mich schon etwas enttäuscht“, meint Gail. 250 Zuschauer verfolgten das Spiel und der Großteil davon hatte anschließend Grund zum Feiern. „Das Derby hat es schon einige Jahre nicht mehr gegeben, deswegen war das Interesse trotz des durchwachsenen Wetters natürlich groß“, so der BCH-Spartenleiter. Der gute Start ist auch ein wunderbarer Einstieg für den neuen Trainer Ralf Engelhardt, der aus Wolferstadt kam. Gail: „Ralf hat natürlich seinen Teil dazu beigetragen.“ Nach der Vorbereitung ohne Testspielsieg habe er mit der Mannschaft nun „eine gute Richtung“ eingeschlagen. Obwohl die Stimmung im Verein derzeit hervorragend sei, möchte Gail nicht euphorisch werden: „Ich bin eher vorsichtig. Für mich zählt zunächst einmal der Klassenerhalt.“ (unf)

Marxheim schraubt Ansprüche nicht zurück

Was ist mit dem FC Marxheim/Gansheim los? In der Vorsaison knapp am Aufstieg gescheitert, kassierte der B-Klassist jetzt schon zwei Niederlagen nach gerade mal zwei Spielen – so viele wie 2011/2012 in der gesamten Spielzeit. „Wir schrauben unsere Ansprüche dennoch nicht zurück“, gibt sich Spartenleiter Alfons Dußmann jun. kämpferisch. Noch wolle man jedenfalls am Saisonziel festhalten: ganz vorne mitzuspielen. Obwohl zum Ende der vergangenen Saison Josef Stuber sein Trainerengagement wegen beruflicher Belastung zurückgab, war die Welt beim Fast-Aufsteiger noch in Ordnung. Mit Klaus Barra verpflichtete man einen namhaften Trainer aus dem Jugendbereich, zuletzt Coach bei der JFG Donauwörth. Der neue Übungsleiter muss nun gleich zu Beginn der Spielrunde einen Weg aus der Krise finden. Das werde nicht einfach werden, räumt auch Dußmann ein. „Es gibt gute Gründe“ für die Talfahrt, führt der Vereinschef an. Eine lange Verletztenliste verhindere den Aufbau einer Spielkultur. Maßgebende Leistungstrainer wie Andreas Rödl und Andreas Stuber seien kurzfristig zu ersetzen gewesen, andere Ergänzungsspieler fallen nach Kreuzbandrissen und anderen, ähnlich schweren Verletzungen für Wochen aus. Im Moment jedenfalls gelte das Prinzip Hoffnung, „vielleicht erweisen sich einige Blessuren ja als nicht so schlimm“, hofft der Spartenleiter auf die Trendwende. (bih)

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Die „Pfeife“ greift durch

„Es war voller Emotionen.“ So kommentiert David Rudolph die Ereignisse, die er als Trainer des FC Zirgesheim von der Bank beim Spiel des B-Klassisten bei der Reserve des TSV Oettingen miterleben musste. „Alles unglücklich“, sagt Rudolph zu den Vorfällen, aber auch zum Saisonstart mit zwei Unentschieden. In Oettingen habe sein Team bis zur 80. Minute mit 2:0 vorne gelegen, ehe sich die Ereignisse überschlugen. Nach einer Gelben Karte gegen ihn habe Florian Laub beim Unparteiischen den Grund in Erfahrung bringen wollen. Die Folge: Auch Gelb-Rot für Laub. So geschwächt kassierte der FCZ Sekunden später prompt das 2:2, „aus Abseitsposition“, wie der Trainer auch von seinem Oettinger Kollegen bestätigt bekam. Die Reklamation von Paul Hategan veranlasste den Schiedsrichter zur Roten Karte gegen den Torjäger. Als dann Jens Geißler den „Mann in Schwarz“ unmittelbar darauf als „Pfeife“ titulierte, musste der dritte FCZ-Akteur vom Platz. „Das tut weh“, meint der Trainer. Man werde die nächsten Spiele dennoch gelassen angehen: „Wir wollen einfach nur Spaß haben.“ (bih)

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Bilder von den Spielen am Wochenende unter

donauwoerther-zeitung.de/bilder

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