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Fußball-Relegation

02.06.2019

Bittere Niederlage für den TSV Rain in Heimstetten

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Heimstetten jubelt – Rain kann es nicht fassen: Im Relegations-Rückspiel war der SV Heimstetten effektiver und nutzte seine beiden guten Torchancen zu jeweils einem Treffer. Rain vergab dagegen einige gute Möglichkeiten und traf nur einmal.

Plus Im Rückspiel gegen den SV Heimstetten sind die Tillystädter erneut besser, können aber zu wenig aus ihren Chancen machen und verlieren 1:2. Doch es wartet nun eine weitere Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga.

„Klar, Fußball kann hart sein“, sagte TSV-Rain-Trainer Daniel Schneider nach dem äußerst bitteren 1:2 im Relegations-Rückspiel gegen den SV Heimstetten. Wieder war Rain die bessere Mannschaft, doch am Ende konnte nun Heimstetten den Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern feiern.

Schneider schenkte fast derselben Startelf wie im Hinspiel das Vertrauen, nur eine Position war anders besetzt. Für den verhinderten Verteidiger Andreas Götz spielte Michael Krabler.

TSV Rain setzt Heimstetten unter Druck

In der ersten Halbzeit gab es nur wenige gute Chancen. Die erste Möglichkeit hatte Maximilian Käser nach sechs Minuten per Konter, sein Torschuss ging aber am linken Pfosten vorbei. Auch ein Freistoß von Johannes Müller aus rund 20 Metern traf nicht, sondern ging drüber. Rain setzte die Hausherren nun unter Druck und attackierte diese früh, sodass sich der SVH kaum aus der eigenen Hälfte befreien konnte. Mit der ersten guten Möglichkeit gingen die Heimstettener in Führung. Eine Flanke von der linken Seite ging zum gedeckten Manuel Duhnke. Dieser behauptete den Ball und schoss ins rechte Eck. Keeper Maschke hatte keine Chance.

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Ein paar Minuten später scheiterte Heimstettens Mohamed Awata nach einem Abwehrfehler der Rainer. Auf der Gegenseite setzte sich Marco Zupur auf der linken Seite durch, traf jedoch den Ball nicht richtig, sodass Torwart Riedmüller klären konnte. Beide Teams gaben nun richtig Gas, erspielten sich bis zur Pause aber keine weiteren Chancen.

Blerand Kurtishaj gleicht zum 1:1 aus

In der 48. Minute zeichnete sich Rains Torhüter Maschke durch eine Parade beim Schuss von Marcel Ebeling aus. Nur fünf Minuten später glichen die Gäste aus. Der zuvor eingewechselte Blerand Kurtishaj stand am langen Pfosten und köpfte zum 1:1 ein. Doch es dauerte nur zehn Minuten bis der SVH erneut in Führung ging. Eine Flanke kam auf den langen Pfosten, wo Awata ihn quer auf den freistehenden Yannick Günzel legte, der nur noch den Fuß hinhalten musste, um zum 2:1 einzuschieben. Rain steckte nicht auf, doch wieder hatte Käser kein Glück, als er im Fünfmeterraum freistand und Torwart Riedmüller in die Arme köpfte. Auch wenige Minuten später klappte es nicht mit dem erneuten Ausgleich: Kurtishaj hatte sich über links durchgesetzt und von der Grundlinie in die Mitte geflankt, wo Käser sich aus sechs Metern Richtung Tor drehte und abschloss, doch der Ball verfehlte das Tor knapp links.

Für Heimstetten probierte es Lukas Riglewski aus 25 Metern, doch auch er verfehlte den Kasten. Der TSV Rain warf in der Schlussviertelstunde alles nach vorne, probierte es auch mit langen Bällen, doch ein Treffer wollte nicht mehr gelingen und Heimstetten verteidigte mit allen Kräften. Auch der Gewaltschuss von Dominik Bobinger brachte den Gästen nicht den erhofften Ausgleich.

Trainer Daniel Schneider: "Für uns ist das extrem bitter"

Am Ende musste sich der TSV damit abfinden, die bessere Mannschaft gewesen zu sein – und das in beiden Partien – und dennoch am Aufstieg vorerst gescheitert zu sein. Da nützte es auch nichts, dass die Tillystädter eine kämpferisch sehr starke Leistung gezeigt hatten. Dementsprechend geknickt war natürlich auch Trainer Daniel Schneider: „Nach zwei solchen Spielen ist es für uns extrem bitter, vor allem weil Heimstetten heute nur zwei gute Chancen hatte. Ich bin da gerade relativ sprachlos.“ Mit vier, fünf klaren Möglichkeiten sei der TSV aber einfach nicht konsequent genug gewesen, ganz im Gegensatz zu den Hausherren.

Für den TSV Rain gilt es jetzt die beiden Spiele abzuhaken und weiterzumachen, denn für das Team ergibt sich eine weitere Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga. Durch den Aufstieg des FC Bayern München II in die 3. Bundesliga wurde ein weiterer Platz in der höchsten Amateurliga frei. Der TSV Rain spielt nun am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr, in Gebenbach) und Samstag (16 Uhr, in Rain) gegen die DJK Gebenbach, die gestern mit 0:1 gegen den TSV Rosenheim unterlag.

„Wir müssen jetzt erst einmal den Kopf freikriegen, dann können wir erst aufs nächste Spiel schauen“, sagte Schneider.

SV Heimstetten Riedmüller, Günzel, Awata, Ebeling (ab 75. Weser), Duhnke, Hintermaier, Hannemann (ab 86. Thomik), Sabbagh, Riglewski (ab 90.+1 Wellmann), Beierkuhnlein, Schels

TSV Rain Maschke – Bobinger, Triebel, Bauer, Krabler (ab 50. Kurtishaj) – Schröder, S. Müller – Bär, J. Müller (ab 80. Luburic), Zupur (ab 68. Belousow) – Käser

Tore 1:0 Manuel Duhnke (28.), 1:1 Blerand Kurtishaj (53.), 2:1 Yannick Günzel (63.) Gelbe Karten Fabio Sabbagh, Tim SchelsDominik Bobinger, René Schröder, Fabian Triebel, Stefan Müller, David Bauer Zuschauer 707

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