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Landkreis Donau-Ries

12.03.2020

Corona: Spielbetrieb in etlichen Sportarten ausgesetzt

Nichts geht mehr: Der Bayerische Basketball-Verband hat den Wettbewerb mit sofortiger Wirkung ausgesetzt.
Bild: Graf

Nach dem Bayerischen Basketball-Verband haben die Verbände von Handball, Tischtennis, Volleyball und nun auch der Fußball-Verband nachgezogen und den Spielbetrieb ausgesetzt.

Der Bayerische Basketball-Verband hat angesichts der unsicheren Lage bezüglich des Coronavirus den gesamten Spielbetrieb ausgesetzt. „Im Vordergrund stehen für uns die Gesundheit und das Wohlergehen der Athleten, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, Funktionäre und aller weiteren Beteiligten. Auf der Verbandswebsite äußert sich BBV-Präsident Bastian Wernthaler in einer Mitteilung: „Ich empfehle den bayerischen Basketballbezirken und der Regionalliga Südost, sich dieser Regelung anzuschließen. Den bayerischen Basketballvereinen wird empfohlen, auch den Trainingsbetrieb vorerst auszusetzen, um die sozialen Kontakte im Basketball zu minimieren.“

Der Basketball-Bezirk Schwaben hat sich dem Entschluss des BBV nun angeschlossen und den Spielbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. Im südlichen Kreis Donau-Ries betrifft dies die Basketball-Mannschaften des TSV Wemding und des VSC Donauwörth.

Handball-, Volleyball- und Tischtennis-Verbände ziehen nach

Auch der Handball-Spielbetrieb im Erwachsenenbereich ruht vorerst, der Spielbetrieb bei den Kindern wird für die aktuelle Saison komplett eingestellt, das teilt der Verband auf seiner Homepage mit. Bis Mitte April werde man darüber entscheiden, ob die Erwachsenenteams wieder spielen könnten.

Corona: Spielbetrieb in etlichen Sportarten ausgesetzt

Bei den Volleyball- und Tischtennis-Spielern ist die Lage ähnlich. Der bayerische Tischtennis-Verband hat den Spielbetrieb komplett beendet, die Wettkämpfe werden auch nicht mehr aufgenommen. Vereinen wird zudem die Absage von Turnieren empfohlen. Der Bayrische Volleball-Verband schloss sich der Empfehlung des Bundesverbandes an und setzte ebenfalls den Spielbetrieb aus. Die Verbände gehen auf ihren Websites auf die Einzelheiten ein.

Fußball-Verband erwartet klare Ansage vonseiten der Politik

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) wird am heutigen Freitagvormittag entscheiden, ob und inwieweit an diesem Wochenende der Spielbetrieb in Bayern stattfinden kann. Dem BFV gehe es laut einer Pressemitteilung im Interesse der Vereine und der Gesundheit seiner Mitglieder um eine einheitliche Linie im Umgang mit der Verbreitung des Coronavirus.

In der Mitteilung heißt es weiter: „Der BFV versteht die Sorgen und Nöte seiner Vereine und Mitglieder. Sehr viele Vereine wünschen eine ganzheitliche Absetzung des Spieltages an diesem Wochenende, es gilt aber zu beachten, dass seitens der ( …) zuständigen Behörden bislang nur Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern flächendeckend verboten und deshalb abgesagt worden sind. Insbesondere diese extrem unterschiedlichen Lagebeurteilungen und Vorgehensweisen der zuständigen lokalen und regionalen Behörden stellen sich ( …) als zunehmend problematisch und belastend für den BFV und seine Vereine heraus.“

Bei der gestrigen Telefonkonferenz mit allen 18 bayerischen Regionalligisten sei deutlich geworden, dass die Handhabung der 1000-Besucher-Grenze für eine Veranstaltung bayernweit von den lokalen Ansprechpartnern und kommunalen Behörden für die Vereine höchst unterschiedlich interpretiert werde. Der BFV erwarte – gerade nach den Entwicklungen der vergangenen beiden Tage – klare Aussagen der Behörden, ob in Bayern weiter Fußball gespielt werden kann. (dz, pm)

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