1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Lokalsport
  4. Das Erfolgsgeheimnis der FSG Mündling-Sulzdorf

Fußball

08.10.2019

Das Erfolgsgeheimnis der FSG Mündling-Sulzdorf

Nach der Auftaktniederlage gegen Tagmersheim hat die FSG Mündling-Sulzdorf (mit Georg Heckel, vorne in Rot im Spiel gegen Megesheim) kein Spiel mehr verloren und steht an der Tabellenspitze der A-Klasse Nord.
Bild: Anton Färber

Plus Warum die FSG in der A-Klasse Nord derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmt. Genderkingen gewinnt mit Hilfe von „Fortuna(te)“. Historisches Spiel in Holzheim.

Bei der FSG Mündling-Sulzdorf ist man gewarnt. „Wir wissen, dass es aufgrund der Ausgeglichenheit ganz vorne, schnell wieder nach hinten gehen kann“, sagt Stefan Fischer. Der Trainer des überraschenden Tabellenführers in der A-Klasse Nord will aber den Moment mit seinen Mannschaftskollegen „voll auskosten“. Woche für Woche gehe das Team hochmotiviert an die Aufgabe heran – „und wir belohnen uns auch noch dafür“.

Fischer hat durchaus eine Erklärung für die Erfolgswelle der Fußballspielgemeinschaft: „In der Offensive sind wir effektiv, in der Abwehr konsequent.“ Seine Aufgabe sieht Fischer darin, „weiter Lust auf Siege zu vermitteln, statt Angst aufkommen zu lassen, wir könnten mal verlieren“. Er selbst hat bislang 14 Treffer erzielt. Nur noch Massimiliano Porcari von Athletik Nördlingen war mit 16 Buden erfolgreicher.

Am kommenden Sonntag ist der Spitzenreiter Gast bei Schlusslicht Marxheim/Gansheim. Fischer warnt davor, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. Er will seine Truppe siegen sehen, „damit wir am übernächsten Spieltag gegen den BC Huisheim mit breiter Brust antreten können“.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Beim SV Genderkingen ist der Knoten geplatzt

Endlich hat beim SV Genderkingen Fortuna mitgespielt. Fortuna war in diesem Fall Fortunate Kugonza. Denn er erzielte im Lokalderby gegen den VfB Oberndorf das 1:0. Kurz vor Schluss legte Sebastian Koch zum 2:0 nach. „Der Knoten ist endlich geplatzt“, freut sich Abteilungsleiter Dominik Fritsch. Neun Niederlagen und ein Unentschieden hatten die Genderkinger bis dato in der Kreisklasse Nord II wegzustecken. „Aber wir sind alle im Verein ruhig geblieben“, erzählt Fritsch. Schließlich habe es Gründe für den Fehlstart in die Saison gegeben. Personell habe Trainer Wolfgang Kiss nie aus dem Vollen schöpfen können. Es habe auch keinen Anlass gegeben, Maßnahmen zu ergreifen, „waren wir doch in keiner der Partien spielerisch das schlechtere Team“.

Das „Glück des Tüchtigen“ im Derby gegen Oberndorf soll nun für Aufschwung sorgen, gerade weil es schon am kommenden Sonntag zu einer Art Schicksalsspiel kommt. Die Kiss-Truppe will beim Tabellennachbarn Bäumenheim zeigen, dass sie künftig mehr als ein Punktelieferant sein will. Das Duell der Kellerkinder wird wohl in der Defensive entschieden, haben beide Teams doch die bislang meisten Gegentreffer hinnehmen müssen.

Historisches Derby in Holzheim - aber ohne Derbycharatker

Ein historisches Spiel sahen die Zuschauer am Sonntag in Holzheim. Der SVH trat gegen den Nachbarn SV Münster an. „Ich weiß nicht, dass wir schon einmal gegeneinander in der Liga gespielt hätten“, sagt Holzheims Spartenleiter Peter Wünsch. Und das, obwohl beide Ort nur wenige Kilometer trennen. Immerhin kamen trotz des schlechten Wetters 100 Zuschauer, doch eine Partie mit Derbycharakter bekamen sie eher nicht zu sehen. In der ersten Hälfte hatten sich beide Teams kaum Torchancen erspielt. Julian Spies hatte Münster in der 66. Minute in Führung gebracht, woraufhin Paul Hategan umgehend ausglich. „Wir haben es dann versäumt, das 2:1 zu machen“, erklärt Wünsch. Stattdessen sorgte Peter Mayrhofer für Münsters Sieg. Dabei hätten die Gastgeber aus Holzheim durchaus Chancen gehabt, wie Wünsch betont: „Mit der Leistung unserer Mannschaft bin ich auch zufrieden, aber wir hätten den Gegner auch knacken können.“ Im nächsten Spiel treffen die Holzheimer auf Rennertshofen. Beim Tabellenzweiten der Kreisklasse Neuburg steht das Team vor einer ordentlichen Herausforderung. „Wir müssen hier topfit sein und hundert Prozent abrufen“, sagt Wünsch. Dann sei es auch möglich, einen Punkt zu entführen.

Lesen Sie auch: Rains Fußballchef Schroder: „Mannschaft ist intakt“ , Gelbe Karte für Trainer: „Was soll der Käse?“

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren