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Volleyball

08.02.2018

Das Selbstverständnis wiederfinden

Herren I des VSC Donauwörth finden gegen Memmingen nicht ins Spiel. Warum sie derzeit ein Tief durchleben

Während die dritte Mannschaft der Volleyballer des VSC Donauwörth ihre Kreisliga-Saison schon abgeschlossen hat, muss die Erste noch um den Titel der Bezirksliga kämpfen.

Bezirksliga VSC Unger Volleys I – TV Memmingen 0:3 (15:25; 17:25; 21:25); VSC Unger Volleys I - TSV Weissenhorn 3:1 (25:19; 25:15; 24:26; 25:21). In der Bezirksliga zeichnet sich ein harter Dreikampf um die Aufstiegsplätze ab. Den direkten Durchmarsch der Unger Volleys wollen die direkten Konkurrenten aus Memmingen und Augsburg-Hochzoll verhindern. Alle drei Teams haben bereits zweimal gegeneinander gespielt. Die Ausgeglichenheit ihrer Stärke spiegeln die Ergebnisse wieder. Jeder hat jetzt gegen jeden einmal verloren und einmal gewonnen. Nun fand die letzte Konstellation in Memmingen statt. Die Gastgeber setzten die Donauwörther von Anfang an mit ihren Aufschlägen unter Druck, sodass diese niemals einen richtigen Zugang zu ihrem Spiel fanden und klar mit 0:3 verloren.

Nach der ersten Niederlage seit drei Jahren bei Augsburg-Hochzoll ist das Selbstverständnis, auch schwierige Spiele zu gewinnen, beim VSC weg, wodurch die Mannschaft bei starkem gegnerischen Druck verunsichert auf dem Feld agiert. Bereits am vergangenen Spieltag führte das Team gegen den Abstiegskandidaten aus Königsbrunn klar mit 2:0, aber durch kleine Abstimmungsfehler brach die Mannschaft unerklärlicherweise komplett ein und gewann nur im Tiebreak, was einen Punktverlust im Aufstiegskampf bedeutet. Zum Glück für die Donauwörther patzten aber auch die direkten Konkurrenten. Gegen Weißenhorn spielte der VSC wieder stark auf. Druckvolle und vor allem sehr gezielte Angaben sowie ein schnelles Angriffsspiel führten zu einem ungefährdeten 3:1-Sieg. Diese Leistung zeigte das Team auch vor zwei Wochen gegen Langweid, das ohne Satzverlust besiegt wurde.

In zwei Wochen findet im Donauwörther Gymnasium ein Heimspieltag statt. Noch sind die Nordschwaben Spitzenreiter bei Punktgleichheit vor den Südschwaben, da sie mehr Spiele gewannen, aber die Augsburger könnten mit vier Siegen an beiden vorbeiziehen.

VSC Donauwörth Bauer, Bürge, Eibl, Faber, Figiela, Gnad, Moreau, Rohrer, Richter, Suess

Kreisliga Nord VSC Unger Volleys III – VfL Leipheim 1:3 (15:25, 11:25, 26:24, 19:25); VSC Unger Volleys III – SG Gersthofen-Biberbach 3:1 (25:15, 23:25, 25:19, 25:19). Unter schweren personaltechnischen Voraussetzungen trat der junge Nachwuchs der Volleyballherren ihren letzten Spieltag zu Hause an. Es fehlten zwei Spieler, wodurch die Mannschaft nur einen Auswechselspieler hatte.

Nach der Niederlage gegen Aufstiegsaspirant VfL Leipheim konnte der VSC gegen die SG Gersthofen-Biberbach seine technische Überlegenheit ausspielen und gewann. Mit diesem letzten Sieg können die Herren 3 die noch laufende Session im Mittelfeld der Tabelle der Kreisliga Nord auf dem sechsten Platz beenden. (dz)

VSC Donauwörth 2 Tobias Haindl; Robin Michanikl, Martin Kurnoth, Jonas Gansmeier-Döbler, Simon Rusch, Jonas Kittner, Jan Scheffler

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