Tennis

11.07.2018

Das „Wunder“ bleibt aus

Renate Roßkopf gewann ihr Einzel souverän.
Bild: Szilvia Izsó

Herren 30 des TC Donauwörth steigen in die Landesliga ab. Doch in einer Sache liegt das Team dennoch ganz vorne

Das „Tennis-Wunder“ blieb aus: Das höchstklassigste Tennis-Team der Region, die Herren 30 des TC Donauwörth verlor auch das letzte Saisonspiel beim Vizemeister und steigt aus der Bayernliga ab. Die Damen 50 erwischten einen rabenschwarzen Tag.

30, Bayernliga Süd TC Pfarrkirchen – TC Donauwörth 7:2. Die Punkte bei den Niederbayern holte Jochen Kotter aufgrund seiner Nervenstärke im Match-Tiebreak mit 6:2, 4:6, 10:8 sowie das Dreier-Doppel Kotter/Markus Probst dank einer guten Leistung mit 6:2, 6:4. Dem dritten Punkt am nächsten kam Markus Erdt, der sich sowohl im Einzel und im Doppel mit Tobias Frank im Match-Tiebreak geschlagen geben musste. „Natürlich sind wir enttäuscht. Trotz des Abstiegs hatten wir aber eine super Saison, weil alle Spieler ihre Leistung gebracht haben. Letztlich müssen wir aber einsehen, dass es ohne Sponsoren und damit ohne ausländische Verstärkungen nur bei optimalem Verlauf möglich ist, diese Klasse zu halten“, resümiert Markus Erdt.

So bot auch der TC Pfarrkirchen im letzten Spiel zwei ehemalige Weltranglistenspieler aus Tschechien und Österreich sowie einen Ungarn an den Positionen eins bis drei auf und investierte alleine für diese Partie eine vierstellige Summe. Beim TCD bringen die Spieler dagegen Geld mit, denn selbst die Spritkosten zu den Auswärtsspielen werden aus eigener Tasche gezahlt. Wichtige Fakten, um die Leistung und das hohe Niveau der Liga einordnen zu können.

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In einer Rubrik war der TC Donauwörth auch in dieser Saison wieder Spitze: „Wir hatten mit insgesamt rund 200 Zuschauern in den drei Heimspielen die mit Abstand meisten Fans und die beste Stimmung. Für diese tolle Unterstützung wollen wir uns bedanken“, so stellvertretender Mannschaftsführer Jochen Kotter.

Bezirksliga TSV Wiggensbach – TC Donauwörth 8:1. Ersatzgeschwächt durch das Fehlen der Nummer drei traten die TCD-Spielerinnen am vorletzten Spieltag auswärts gegen den TSV Wiggensbach an und mussten sich eine deutliche 1:8-Niederlage einfahren. Romina Bock, Carmen Löfflad und Kathi Schrott mussten sich ihren Kontrahentinnen in zwei Sätzen geschlagen geben. Daniela Betz fehlte im Match-Tiebreak das letzte Quäntchen Glück und so unterlag sie am Ende mit 3:6, 6:2, 5:10. Nachdem Sandra Scholtes gezwungen war, verletzungsbedingt aufzugeben, gelang es lediglich Julia Hummel einen Einzelpunkt durch einen knappen 2:6, 6:2, 10:7-Sieg für den TCD einzufahren. Somit war die Partie nach einem 1:5- Rückstand nach den Einzeln bereits entschieden.

Während das Einserdoppel Bock/Scholtes verletzungsbedingt aufgegeben werden musste, machte es das Zweierdoppel Löfflad/Hummel spannend, unterlag letzten Endes aber mit 6:7, 1:6. Das Dreierdoppel Schrott/Betz musste sich trotz gutem Zusammenspiel mit 4:6 3.6 geschlagen geben.

Am kommendem Sonntag erhoffen sich die TCD-Spielerinnen noch wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg beim TC Legau zu erzielen.

TC Donauwörth – TSV Türkenfeld 7:2. Durch den 7:2-Sieg belegen die Donauwörtherinnen nun einen hervorragenden vierten Platz in der südbayrischen Landesliga. Wieder war es Regina Schmid, die abermals durch eine hervorragende Leistung den ersten Punkt für ihr Team holte (6:0, 6:0). Etwas mehr plagen musste sich Lissy Trüdinger (6:4, 6:3). Dr. Stefanie Musaeus fand nicht zu ihrer gewohnten Form und musste den Sieg den Gästen überlassen (4:6, 1:6). Sicher im Griff hatte Sibylle Lutzkat das Spitzeneinzel, das ihre Gegnerin bei Stande von 6:0, 1:0 für die TCD-Spielerin aufgab. Diese 3:1-Führung baute Katharina Suchy durch variantenreiches Spiel und ihrem 6:2, 6:3-Sieg noch aus. Renate Roßkopf stellte durch ihren Einzelsieg (6:4, 6:3) den Gesamtsieg für ihre Mannschaft sicher.

In den Doppeln kamen nun Hedi Sewald und Beatrice Schurr für Roßkopf und Suchy zum Einsatz. Allerdings ging der Punkt im zweiten Doppel kampflos an Lutzkat/Schurr, da die Gegnerinnen nicht antraten. Schmid/Sewald beherrschten das dritte Doppel eindeutig (6:0,6:2). Musaeus/Trüdinger unterlagen (2:6, 3:6).

TC Donauwörth – TC Bäumenheim 5:1. Im vorletzten Heimspiel sicherten sich die Bambini des TCD die Meisterschaft. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Julian Schlund gewannen Julius Rauh, Jonas Rödl, Max Mangold und Leon Schlund alle Einzel. Max Mangold/Leon Schlund sicherten mit einem ungefährdeten Sieg den fünften Punkt. Im zweiten Doppel gelang den Gästen dann noch eine Ergebniskosmetik. (mer, tcd)

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