Newsticker
Johnson & Johnson verschiebt Einführung von Corona-Impfstoff in Europa
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Lokalsport
  4. Der Klassenerhalt für den TSV Rain rückt näher

Tischtennis

28.01.2020

Der Klassenerhalt für den TSV Rain rückt näher

Marco Klein konnte sich im Doppel an der Seite von Jürgen Genz, sowie auch in einem Einzel durchsetzen und für Rain punkten.
Foto: Szilvia Izsó

Der Aufsteiger setzt sich mit 9:2 gegen das Landesliga-Schlusslicht durch – und schreibt „schwarze Zahlen“.

Das Saisonziel Klassenerhalt rückt näher – nach dem souveränen 9:2-Erfolg über Schlusslicht TTF Blaichach-Burgberg schreibt Aufsteiger TSV Rain mit 12:10 Punkten und einem Spielverhältnis von 74:67 erstmals in dieser Saison schwarze Zahlen und hat den Abstand zur Abstiegszone auf sieben Zähler ausgebaut.

„Es gibt jetzt zwar kein leichtes Spiel mehr, aber ich sehe uns auch gegen niemanden chancenlos“, zeigte sich Kapitän Jürgen Genz überzeugt, dass sein Team auch im weiteren Saisonverlauf noch einige Punkte sammeln wird.

Wie schon in den letzten beiden Partien legten die Blumenstädter auch gegen die Oberallgäuer den Grundstein zum Sieg bereits in den Doppeln. Bis es 3:0 stand, durfte jedoch gehörig gezittert werden. Die Gäste versuchten es mit einer taktischen Doppelaufstellung und hatten damit beinahe Erfolg. Ihr vermeintlich stärkstes Duo Müller/Ehleiter nominierten sie auf Position zwei und hatten damit gegen Rains Einser-Doppel M. Klein/Genz bei 2:0-Satzführung schon zwei Matchbälle. Dann aber drehten die Rainer – immerhin zweitbestes Doppel der Liga – die Partie noch.

Brüder-Duo Wittmeier des TSV Rain gerät in Bedrängnis

Auch das Brüder-Duo Wittmeier/Wittmeier kam gegen Zuromski/Pfau nach 2:0-Vorsprung und fünf vergebenen Matchbällen noch gewaltig in Bedrängnis. Eine Spur deutlicher, wenngleich ebenfalls nicht souverän, kämpften sich Römer/Wenninger gegen Lerchenmüller/Hauber zu einem 3:1-Erfolg. Wesentlich deutlicher trat das Leistungsgefälle zwischen den beiden Aufsteigern in den Einzeln zutage. Nur TTF-Spitzenspieler Marc-Andre Müller stellte seine Klasse mit Erfolgen über Marco Klein und Gerhard Wittmeier unter Beweis.

Von den restlichen sechs Partien gingen fünf mit 3:0 Sätzen an die Einheimischen. Dabei war jeder TSV-Akteur einmal erfolgreich: Gerhard Wittmeier und Klein ließen Krzystof Zuromski keine Chance, Wolfgang Römer deklassierte Thomas Ehleiter, Jürgen Genz hatte nur zu Beginn des ersten Satzes Probleme mit Roman Lerchenmüller und Roland Wittmeier ließ sich nicht einmal durch einen ohne sichtbaren Grund während der Partie zerbrochenen Schläger aus dem Tritt bringen – er griff zum Ersatzgerät und besiegte Franz Hauber. Erfreulich zudem, dass David Wenninger sich im Gegensatz zum Hinspiel diesmal gegen Abwehrer Karl Pfau mit 3:1 durchsetzte. (wrö)

Lesen Sie auch:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren