DZ-Nachlese

15.05.2012

Der Meister geht auf Zillentour

SpVgg Riedlingen kehrt als Meister in die A-Klasse zurück. Bei Eggelstetten vertritt André Fuchs seinen verletzten Bruder René im Tor. Tapfheim träumt von Relegation

Donauwörth Im Vereinsheim der Spielvereinigung Riedlingen herrschte am Sonntagabend natürlich gute Stimmung. Schließlich wurde die Meisterschaft in der B-Klasse West III gefeiert. Dementsprechend stolz strahlte Spielertrainer Markus Heindl. Als „gemütlich“ charakterisierte er die Feier, zu der auch Vereinsvorsitzender Leo Anzenhofer und Spartenleiter Michael Braunwart kamen. Beide sind mit der Mannschaft und dem Trainer hochzufrieden. Auf Anhieb hat Heindl den Aufstieg geschafft. Der war bereits in der Vorwoche perfekt gemacht worden und da wurde richtig gefeiert. Bis um 3 Uhr am Montag soll es im Sportheim hoch hergegangen sein. „Das hat sich die Mannschaft verdient“, sagt Heindl, weil es gelungen sei, die Konzentration bis zuletzt hochzuhalten. Und auch bei den noch ausstehenden Partien gegen Dillingen II und in Steinheim wolle man es nicht schleifen lassen. Nach der für Riedlingen letzten Partie in Steinheim hat man sich für Sonntag, 26. Mai, etwas Besonderes einfallen lassen. Nach dem Schlusspfiff fahren Spieler und Betreuer nach Donauwörth, um eine Zillentour zu unternehmen. Möglich gemacht hat dieses besondere Erlebnis Torwart Peter Heckmeier. Er hat mit seinem Vater gesprochen, der bei den Donauwörther Fischerstechern aktiv ist – und schon gab es „grünes Licht“. Eine kleine Belohnung soll dies sein, meint Heindl, „weil alle die gesamte Saison über so toll mitgezogen haben“. (bih)

Eggelstetten braucht einen Fuchs im Tor

So ziemlich alles ging am Sonntag beim Kreisklassisten SV Eggelstetten daneben. Der Relegationsplatzinhaber verlor beim SC Tapfheim mit 0:4 und kassierte dabei gleich drei Elfmeter. Zudem verletzte sich Torwart René Fuchs zunächst bei einem Zusammenprall im Bereich des Brustkorbs. Zudem bekam der 20-Jährige beim Foul, das zum Elfmeter zum 3:0 führte, unabsichtlich den Fuß des Tapfheimer Angreifers ins Gesicht und blutete stark aus dem Mund. „Er hat einen Kinnhaken bekommen, es geht ihm aber schon besser“, gibt SVE-Spartenleiter Hubert Buchart Entwarnung, nachdem es auf dem Feld noch schlimmer ausgesehen hatte. Weil der SVE eine Minute vor dieser Aktion bereits zum dritten Mal ausgewechselt hatte, musste ein Feldspieler ins Tor. André, der Bruder von René Fuchs, der eigentlich als Stürmer eingesetzt wird, zog sich die Handschuhe und das Torwarttrikot über und übernahm den Posten, konnte aber zwei weitere Gegentreffer für den SC Tapfheim nicht verhindern. (mer)

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SC Tapfheim ist wieder im Rennen

Apropos SC Tapfheim: Am 1. April sah es nicht so gut aus für den Kreisliga-Absteiger. Nach der 1:4-Niederlage beim FC Mertingen hatte der SCT auch in der Kreisklasse Nord II nur noch vier Zähler Vorsprung auf den unteren Relegationsplatz. Doch seitdem läuft es beim SCT. Fünf Spiele, fünf Siege, 13:1 Tore. Zuletzt gewannen die Schützlinge von Georg Häfele gegen die Aufstiegsaspiranten Unterthürheim (1:0) und Eggelstetten (4:0). Damit mischt Tapfheim jetzt als Vierter im Rennen um Relegationsplatz zwei kräftig mit. Was steckt hinter der Erfolgsserie? „Seit einigen Wochen habe ich den kompletten Kader zur Verfügung“, erklärt Coach Häfele. Außerdem sei jetzt im Frühjahr eines seiner wichtigsten Ziele seit Amtsantritt vor Saisonbeginn erreicht: „Die Jungs haben den Abstieg endgültig aus den Köpfen und endlich wieder viel Spaß im Training und beim Spiel.“ Die Devise für die drei noch ausstehenden Partien ist für Häfele klar: „Noch einmal Gas geben.“ Man werde die Saison noch nicht abhaken, sondern weiterarbeiten wie zuletzt. Unter Druck setze er seine Mannschaft – die zu Hause noch ungeschlagen ist – aber nicht, betont der Trainer. Selbst wenn es für Rang zwei nicht reichen sollte, könne man trotzdem schon wichtige Erkenntnisse für die nächste Spielzeit sammeln. Besonders lobende Worte hat Häfele für seine Defensive übrig, nur Unterthürheim kassierte weniger Gegentore. Torhüter Andreas Wiedenmann strahle seit seiner Rückkehr aus dem Kosovo die gewohnte Ruhe aus und dies übertrage sich auf seine Vorderleute. Gerade in den vergangenen Spielen hätten Matthias Schmitz, Martin Anders und Markus Prügel mit ihren starken Leistungen zur Erfolgsserie beigetragen. (unf)

Robert Leinfelder feiert seinen 13. Sieg

Gewaltig anstrengen musste sich DZ-Experte Robert Leinfelder in der 24. Runde des Tippspiels. Knapp mit 9:7 setzte er sich gegen den Trainer der SpVgg Brachstadt, Roland Neubauer, durch und feierte damit seinen 13. Sieg. Neben dem richtigen Ergebnis der Partie des TSV Rain in Großbardorf (1:1) hatte Leinfelder sechsmal die Tendenz richtig. Nicht auf der Rechnung hatten beide die 1:6-Pleite der Brachstädter in Mönstetten. (mer)

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