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Fußball

01.10.2020

Der TSV Rain erwartet zum Ligastart ein „echtes Kampfspiel“

Die Hinrundenpartie gegen Schalding-Heining verlor der TSV Rain (am Ball Marco Cosic) zu Hause mit 1:3. Diesmal soll ein Sieg her.
Bild: Szilvia Izsó

Plus Rain bestreitet seine erste Regionalliga-Partie nach der langen Pause gegen Schalding-Heining. Worauf es ankommen wird und welche Spieler ins Team zurückkehren.

Ziemlich genau zehn Monate ist es her, dass der TSV Rain sein letztes Pflichtspiel in der Regionalliga Bayern bestritten hat. Am kommenden Samstag ist es nun wieder soweit: Der Aufsteiger (Platz zwölf) bestreitet die Nachholpartie gegen den SV Schalding-Heining (Platz 14). Gleich ein echter Kracher zum Auftakt, schließlich geht es gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg.

„Jeder freut sich schon darauf“, sagt Trainer Alex Käs. In einem Pflichtspiel sei eben eine ganz andere Spannung, als in einem Testspiel. Das habe man bereits in der Ligapokal-Partie gegen Illertissen gemerkt, als die Rainer Moral zeigten und einen 1:3-Rückstand am Ende noch in ein 4:4-Remis drehten. „Das war ein cooles Spiel, es hat Spaß gemacht“, freut sich Käs, der aber durchaus noch Verbesserungspotenzial sieht, etwa in puncto Konzentration.

Rains Trainer Alexander Käs ist bislang zufrieden

Im Großen und Ganzen sei der Trainer aber mit dem Pokalspiel und auch den Testspielen in der Vorbereitung zufrieden gewesen. Sechs Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber, wobei Käs klarstellt, „gegen den TSV Nördlingen und Türkspor Augsburg war auch unsere Leistung nicht gut“. Zu bedenken gilt auch, dass einige Spieler in der Vorbereitung verletzt oder angeschlagen waren.

Im vergangenen Testspiel gegen die kleinen Löwen aus München hatte der TSV Rain nur drei Feldspieler zum Auswechseln auf der Bank sitzen. Doch die Situation hat sich nun, pünktlich zum ersten Ligaspiel, verbessert. Stammspieler Stefan Müller kehrt nach einer Zerrung zurück ins Team, ebenso wie Arif Ekin, Jonas Greppmeir nach seinem Außenbandriss und der zuletzt beruflich verhinderte Michael Knötzinger. Noch etwas Zeit braucht Ralf Schröder, der noch einen Muskelfaserriss auskuriert. Gute Vorzeichen also für das wichtige Ligaspiel gegen den SV Schalding-Heining. Käs erwartet dabei ein „echtes Kampfspiel“.

Rains Verantwortliche haben den Gegner beobachtet

Zuletzt sahen er und Abteilungsleiter Alexander Schroder die Partie der Passauer gegen Buchbach an, Käs wurde dabei in seinem Eindruck vom nächsten Rainer Gegner bestätigt, wie er erklärt: „Schalding ist eine kampfstarke Mannschaft, die robust und körperbetont spielt. Es wird darauf ankommen, gut zu verteidigen und die Zweikämpfe anzunehmen. Die Entscheidung über den Ausgang des Spiels wird wohl über die Aggressivität fallen und über die Bereitschaft, dagegenzuhalten. Man muss Schalding aggressiv bespielen.“

Das Team aus Passau hat bereits zwei Spiele im Ligapokal absolviert. Vor der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Buchbach gestaltete es das erste Pflichtspiel nach der langen corona-bedingten Pause erfolgreich. Gegen den TSV 1860 Rosenheim gewann Schalding-Heining mit 3:2. Wie auch der TSV Rain verstärkten sich die Passauer in den vergangenen Monaten. Neu im Team sind Niklas Krinninger (TSV Seebach), Marco Pledl (SV Bischofsmais), Alexander Mankowski (SV Wacker Burghausen) und Simon Busch (SV Riedlhütte). Aus der eigenen U19 rückten Daniel Zillner und Maxi Tiefenbrunner in die erste Elf nach. Den Verein verlassen haben Nico Dantscher (DJK Vilzing), Markus Schöller (Ziel unbekannt) und Adrian Gahabka (FC Dingolfing).

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