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Fußball-Bayernliga

22.03.2019

Der TSV Rain geht ins Schwaben-Derby

Das Hinspiel zwischen dem TSV Rain (mit Johanns Rothgang, in Rot) und dem TSV Schwaben Augsburg endete 1:1. Für die abstiegsbedrohten Augsburger wären drei Punkte diesmal sehr wichtig.

In Augsburg müssen die Tillystädter auf einige Stammkräfte verzichten. Der Gegner dürfte hoch motiviert sein, droht ihm doch der Abstieg.

Bei weitem nicht so einfach, wie es die Papierform vielleicht vermuten lässt, ist die Aufgabe, welche am Samstag (15 Uhr) auf den Bayernligisten TSV Rain wartet. Im Schwaben-Derby beim Traditionsverein TSV Schwaben Augsburg steht das Team aus der schwäbischen Regierungshauptstadt bereits gehörig unter Druck. Nach den beiden torlosen Unentschieden gegen den SV Kirchanschöring und zuletzt im Oberallgäu, beim 1. FC Sonthofen, streben die Schützlinge des scheidenden Schwaben-Trainers Sören Dreßler gegen Rain einen Sieg an.

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Doch auch seitens der Gäste will man das Spiel positiv beenden, und die aktuelle Schwäche des Tabellenvorderfeldes zu seinen Gunsten nutzen, um näher an den Relegationsplatz (zwei oder drei) heranzukommen. Nach dem verdienten 1:1 bei der SpVgg Hankofen/Hailing und dem Spielausfall zuletzt gegen den TSV Schwabmünchen wollen die Gäste aus Rain einen Sieg einfahren.

Schwaben Augsburg verfügt eigentlich über guten Kader

Überhaupt nicht mit der Saisonplanung deckt sich aktuell der enttäuschende 14. Tabellenplatz des TSV Schwaben Augsburg. Vielleicht waren aber die Erwartungen zu hoch geschraubt. Eigentlich wollten die Schwaben um ihren rührigen Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier und Trainer Sören Dreßler vorne mit angreifen. Doch nach einem eher ernüchternden Saisonverlauf beendete man die Vorrunde mit nur 16 Punkten auf den 14. Tabellenplatz. Wobei den Schwaben eigentlich ein guter Kader zur Verfügung steht. Im Tor steht mit Tobias Antoni ein überdurchschnittlich guter Torhüter. Die Offensive hat beispielsweise mit dem aktuell verletzten Maximilian Löw, mit Dominik Schön oder mit Michael Geldhauser enorme Qualität in ihren Reihen. Diese wurde zu oft nicht abgerufen.

Der TSV Rain geht ins Schwaben-Derby

Um hier entgegenzusteuern wurden die Schwaben in der Winterpause nochmals auf dem Transfermarkt tätig und holten mit Gabriel Merane vom Ligakonkurrenten und Lokalrivalen TSV Schwabmünchen noch einen richtig guten Kicker. Schwabens Trainer Sören Dreßler gibt die Marschroute gegen Rain klar vor: „Egal wie der Gegner heißt oder wie gut er ist, wir brauchen am Samstag einen Sieg.“

Gute Stimmung beim TSV Rain - trotz einiger Verletzter

Beim TSV Rain ist die Stimmung gut, obwohl die beiden Übungsleiter Cheftrainer Daniel Schneider und Co-Trainer Johannes Müller in Augsburg ein paar schwerwiegende Ausfälle zu verkraften haben. Wie erwartet stehen Stefan Müller nach seinem Nasenbeinbruch aus dem Spiel bei der SpVgg Hankofen/Hailing und Marcel Posselt wegen seiner Knieproblem aus demselben Spiel nicht zur Verfügung.

Schneider ist klar, dass beide Akteure nicht leicht zu ersetzen sein werden. Dennoch richtet er den Blick nach vorne und erwartet sich von den nachrückenden Spielern eine konzentrierte und gute Leistung: „Unser Kader muss in der Lage sein punktuell solche Ausfälle zu ersetzen.“ Ebenfalls nicht spielen wird Marco Luburic, der weiterhin auf der Verletztenliste steht.

Trotz des Spielausfalles am vergangenen Wochenende gegen den TSV Schwabmünchen hat sich die Lage beim TSV Rain nicht verschlechtert. Schließlich patzten die beiden Hauptkonkurrenten um den Relegationsplatz. Der SSV Jahn Regensburg II verlor beim heimstarken SV Kirchanschöring mit 0:1. Der TSV Kottern verlor gleich mit 0:4 beim aktuell bärenstarken TSV 1860 München II.

Info: Wegen der geographischen Nähe setzt der TSV Rain zu diesem Auswärtsspiel keinen Bus ein.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Hartmann (Tor), Bobinger, Schröder, Triebel, Cosic, Bär, Käser, J. Müller, Krabler, Zupur, Rothgang, Götz, Bauer, Kurtishaj, Brandt, Belousow und Knötzinger.

Schiedsrichter: Michael Kögel (SV Schwabsoien)

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