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Fußball-Regionalliga

03.10.2020

Der TSV Rain müht sich vergebens

Ernüchternde Aussichten: Beim 0:2 gegen den SV Schalding-Heining musste Trainer Alex Käs mitansehen, wie sich seine Mannschaft vergeblich mühte.
Bild: Szilvia Izsó

Plus Ein abgefälschter Schuss und ein wahres Traumtor des SV Schalding-Heining besiegeln die Rainer Niederlage. Zuvor erleben die Tillystädter eine turbulente Anreise.

Zu mehr als einer guten Anfangsphase sollte es für den TSV Rain in seinem ersten Regionalligaspiel im Jahr 2020 nicht reichen. In der wichtigen Partie gegen den SV Schalding-Heining unterlagen die Rainer am Ende mit 0:2. Damit kletterten die Passauer an Rain vorbei auf den elften Rang, während es für den TSV einen Platz nach unten auf Rang 13 geht. Doch Trainer Käs konnte nach der Partie auch Positives sehen.

Die Rainer waren wegen einer Buspanne – das Team musste nach einiger Wartezeit auf einen Ersatzbus umsteigen – etwas spät am Reuthinger Weg angekommen, weshalb das Spiel mit zehnminütiger Verzögerung angepfiffen wurde. Rain kam schwungvoller in die Partie und übte gleich zu Beginn Druck aus. Nach einigen Minuten kamen auch die Hausherren besser ins Spiel und hatten gleich eine gute Möglichkeit durch Markus Gallmaier. Sein Schuss ging allerdings ans Außennetz.

Abgefälschter Ball landet im Tor des TSV Rain

Die erste gute Möglichkeit hatte für die Gäste Jonas Greppmeir, er scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an Torhüter Simon Busch. Nun waren die Hausherren am Drücker. Ein Freistoß aus aussichtsreicher halbrechter Position brachte Schalding nichts ein, der Ball landete in der Mauer. Auch die anschließende Ecke blieb ohne Torerfolg. Beim nächsten Freistoß sollte es klappen: Aus rund 25 Metern zentraler Position schoss René Huber aufs Tor. Durch die Mauer noch leicht abgefälscht wurde der Ball für Rains Torhüter Ludwig Zech unhaltbar – 1:0 für die Hausherren.

Schalding übernahm nun mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel und kreierte mehrere Chancen, während Rain sich mühte, den Rückstand zu verdauen. Zech zeichnete sich in der 35. Minute mit einer schönen Parade aus, doch Martin Tiefenbrunner wollte es noch einmal wissen und nutzte den Abpraller für einen Kopfball aus kurzer Distanz, dieser ging jedoch knapp rechts am Pfosten vorbei. Auch Alexander Mankowski hätte wenig später das 2:0 per Kopf machen können nach einem Pass von Tiefenbrunner, doch auch er köpfte vorbei. Mit dem knappen Rückstand ging der TSV Rain in die Pause.

Ein Nackenschlag für die Rainer Mannschaft

Nicht einmal zwei Minuten nach Wiederbeginn der nächste Schlag für die Gäste: Aus zentraler Position setzte erneut Huber einen Freistoß aus 25 Metern direkt ins linke obere Toreck – ein absolutes Bilderbuch-Tor. Rain war auch weiterhin unter Druck und konnte sich keine eindeutigen Möglichkeiten erspielen. Eine gute Chance der Hausherren auf das 3:0 in der 65. Minute durch einen Heber von Gallmaier vereitelte Zech im Rainer Tor. Kurz darauf wechselte Trainer Käs gleich dreimal, Johannes Müller, Julian Brandt und Blerand Kurtishaj sollten für neue Impulse sorgen. Zwar machten die Gäste nun wieder mehr Druck, doch häufig fehlte der letzte Pass, um in gute Schussposition zu gelangen. So mussten die Gäste letztlich die 0:2-Niederlage hinnehmen.

Käs: "Wir haben uns runterziehen lassen"

Nach der „turbulenten Anreise“ war Käs’ Mannschaft gut im Spiel, resümierte der Trainer nach der Partie. Doch nach dem ersten Gegentor habe man sich „runterziehen lassen“. „Wenn man sich dann in der Pause viel vornimmt, ist so ein gegnerisches Traumtor direkt danach schon ein Nackenschlag“, musste er zugeben. Im letzten Drittel habe sein Team zu wenig Torchancen kreieren können, um dem Spiel eine Wende geben zu können. Positiv sei nun, am Dienstag schon wieder ein Spiel zu haben (FC Memmingen im Ligapokal), um die Niederlage schnell abhaken zu können.

SV Schalding-Heining Busch, Mankowski, Pex, Bumberger, Mar. Tiefenbrunner (ab 74. Mörtlbauer), Zillner (ab 84. Piermayr), Jünger (ab 74. Pledl), Huber, Knochner, Stockinger (ab 62. Schnabel), Gallmaier (ab 84. Max. Tiefenbrunner)

TSV Rain Zech, Bobinger, Triebel, Schröder, Gracic (ab 77. Bär), Königsdorfer (ab 66. J. Müller), S. Müller, Cosic, Käser (ab 66. Kurtishaj), Greppmeir (ab 66. Brandt), Abou Khalil (ab 46. Robinson)

Tore 1:0 René Huber (20.), René Huber (47.) Schiedsrichter Markus Pflaum (SV Dörfleins) Zuschauer 333

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