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Fußball

04.11.2019

Der TSV Wolferstadt stürmt nach oben

Der TSV Wolferstadt schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle. Zuletzt gelang ein 4:2 gegen den Sportclub D.L.P. Auch gegen Ederheim (mit Julian Hönle, in Blau) setzte sich das Team von Stefan Fensterer und Matthias Hoinle 2:1 durch.
Bild: Anton Färber

Plus Wolferstadt fuhr nach holprigem Start zuletzt fünf Siege in Serie ein und steht nun auf Rang sieben der Kreisklasse Nord I. Auch für B-Klassist Tapfheim läuft es sehr gut. Wie beide Teams zum Erfolg zurückfanden.

Die ersten Wochen in der Kreisklasse Nord I liefen zäh für den TSV Wolferstadt. Der Vize-Meister der vergangenen beiden Jahre fand nach einigen Abgängen, einem Trainerwechsel und aufgrund einiger Ausfälle nur schwer in die neue Saison. Nach neun Spielen stand nur ein Sieg zu Buche. Doch inzwischen läuft es beim Team des Trainer-Duos Stefan Fensterer/Matthias Hoinle.

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Das 4:2 am Sonntagnachmittag gegen den Sportclub D.L.P. war der fünfte Erfolg in Serie, der TSV hat sich inzwischen ins gesicherte Mittelfeld hochgearbeitet und sogar noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. „Ein wichtiger Faktor für die jüngsten Erfolge ist, dass wir wieder einen größeren Kader haben als zu Beginn“, so Coach Stefan Fensterer. Auch habe man inzwischen das passende System gefunden, zudem wuchs zuletzt das Selbstvertrauen. „Punkte wie Kameradschaft und Einstellung sind in Wolferstadt traditionell sehr ausgeprägt“, erklärt Fensterer. Aktuell sei der Mannschaftsgeist durch viele gemeinsame Unternehmungen aber besonders positiv. „Die Truppe ist richtig eng zusammengeschweißt, wir zeigen derzeit eine sehr gute Mentalität.“

Nun wartet der Tabellenführer aus Wemding

Die Erfolgsserie erinnert im Lager des TSV bereits an den legendären Lauf in der Vorsaison, als man neun Siege nacheinander landen konnte. „An die Winterpause denkt bei uns noch niemand, wir wollen jetzt weiter nachlegen“, sagt dazu auch Coach Fensterer. Vor dem nächsten Dreier stellt sich aber nun am Sonntag im Lokalschlager der souveräne Spitzenreiter TSV Wemding in den Weg. Im Hinspiel gab es ein 5:0 für den Tabellenführer – doch in Wolferstadt haben sich die Vorzeichen inzwischen eben geändert. Fensterer hofft am Sonntag auf eine stattliche Kulisse. Noch dazu, weil am Wochenende im Sportheim am Schäfberg die Hauskirchweih ansteht.

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Thomas Reicherzer mit Kopfverletzung im Krankenhaus

Überschattet wurde der jüngste Erfolg von der Verletzung von Thomas Reicherzer. Der Routinier war bei seinem Treffer zum 3:1 gegen den Pfosten geprallt und musste nach 20-minütiger Behandlung mit einer schweren Kopfverletzung vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Nach dem ersten Schock gab es gestern jedoch „leichte Entwarnung“, wie es Trainer Fensterer ausdrückt. Für weitere Untersuchungen muss Reicherzer jedoch noch einige Tage in der Klinik bleiben. „Wir alle im Team drücken ihm natürlich die Daumen und hoffen, dass Thomas bald wieder gesund ist“, richtet der Coach Genesungswünsche aus.

Beim SC Tapfheim wurde alles hinterfragt

Nach dem 5:1-Sieg gegen Grosselfingen rangiert der SC Tapfheim weiter an der Spitze der B-Klasse Nord I. „Und da wollen wir auch überwintern“, sagt Abteilungsleiter Andreas Wiedenmann. Nach einer zweijährigen Talfahrt aus der Kreisklasse in die B-Klasse ist die Mannschaft nun endgültig dort angekommen. Am Anfang der Saison habe man „alles auf den Kopf gestellt“. So haben es die Trainer Lukas Bischof und Philipp Göttler schon mehrmals formuliert. Sie haben die Mannschaft zu Saisonbeginn übernommen.

Man habe so ziemlich alles hinterfragt: in der Vereinsführung, im Training und beim Kader. Herausgekommen sei ein „neuer Wind“. Der Wille habe den SCT geeint und durch „Maßnahmen zur Teambildung“ ist in Tapfheim der Erfolg zurückgekehrt. Die Truppe spielt ganz vorne mit und will in die A-Klasse aufsteigen. Die Trainer setzen auf „gute Laune“ im jungen Team. Zwei Jahre habe man ständig „eine auf die Mütze bekommen“. Eigentlich möchte Bischof keinen der Neuzugänge hervorheben, doch zwangsläufig muss er Raphael Schuster erwähnen, der die Torjägerliste mit 20 Treffern anführt. Ein anderer habe ebenfalls gut eingeschlagen: Dominik Meier, der beim TSV Nördlingen schon Landesliga gespielt hat.

Nächste Partie gegen den Konkurrenten um den Aufstieg

Eine Niederlage hat sich die Mannschaft bislang geleistet: gegen den Mitkonkurrenten um den Aufstieg, den FC Nordries. Nun ergibt sich die Gelegenheit, sich zu revanchieren. „Jetzt sind wir auch eingespielt“, gibt sich Abteilungsleiter Wiedenmann zuversichtlich. Am Sonntag empfängt man Verfolger Nordries in Tapfheim. Die Gäste sind zuletzt nicht über ein Remis (3:3) gegen den TSV Wemding II hinausgekommen. Damit ist der Vorsprung des SCT angewachsen. Und den will man nicht aufgeben. Ähnlich erfolgreich ist übrigens auch die Reserve, mittlerweile ebenfalls Tabellenführer.

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