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Schießen

24.02.2015

Die Bayernliga im Visier

Sie hatten viel Grund zur Freude: Die Schützen der VSG 1900 Asbach-Bäumenheim wurden Meister der Schwabenliga Nord. Von links: Sonja Hintermeier, Alexander Rettinger, Iris Harlacher, Tobias Schön und Sabrina Hintermeier.
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Sie hatten viel Grund zur Freude: Die Schützen der VSG 1900 Asbach-Bäumenheim wurden Meister der Schwabenliga Nord. Von links: Sonja Hintermeier, Alexander Rettinger, Iris Harlacher, Tobias Schön und Sabrina Hintermeier.

Bäumenheim schließt die Schwabenliga Nord als Erster ab. Mertingen wird Zweiter, hat aber vor dem Aufstiegsturnier in München noch eine Hürde zu meistern

Nach 1911 Ringen hatten es die Luftgewehr-Schützen der VSG 1900 Asbach-Bäumenheim geschafft: Sie beendeten den Rundenwettkampf in der Schwabenliga Nord als ungeschlagene Spitzenreiter. Bei den Nachbarn aus Mertingen gelang ihnen ein 3:2-Sieg (1911:1911). „Ich bin super zufrieden“, lobte Bäumenheims Trainer Markus Hintermeier seine jungen Schützen, zumal sein Team am Anfang des Rundenwettkampfs gar nicht Favorit gewesen sei. „Das Ziel war es, vorne mitzumischen“, sagte er. Doch die Siegesfeier wollten sich die Bäumenheimer noch ein paar Tage aufheben. „Der Coach wird diese Woche 50. Am Samstag gibt es dann eine große Party, bei der wir feiern“, verriet Sabrina Hintermeier.

Weniger in Festlaune war dagegen die Mannschaft von Gemütlichkeit Mertingen. Verena Schröttle ärgerte sich über ihr Ergebnis von 373 Ringen. Lediglich zwei Ringe hatten ihr damit zum Gleichstand mit Alexander Rettinger von der VSG gefehlt. Trainer Martin Thurner resümierte: „Ich bin heute nicht zufrieden. Wir haben es wie schon das letzte Mal leichtsinnig aus der Hand gegeben.“ Bereits vor zwei Wochen hatte Mertingen das Lokal-Derby ebenfalls mit 2:3 verloren. Thurner zeigte sich überzeugt, dass sein Team – was die Leistung angeht – insgesamt besser sei. „Wir haben uns heute selber geschlagen“, sagte er.

Für die beiden Mannschaften steht als Nächstes das Schießen um den Schwaben-Pokal am 22. März auf dem Programm. Danach geht es für Bäumenheim nach München zum Qualifikationsturnier um den Aufstieg in die Bayernliga. Doch wie viele Mannschaften aufsteigen, ist noch nicht klar. „Die Bundesliga wird neu strukturiert, dort werden mehr Mannschaften starten. Deshalb steigen auch mehr Teams auf, aber noch ist nicht raus, wie viele es sind“, erklärte Bäumenheims Sabrina Hintermeier.

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Aufkirch wird in der Relegation ein harter Gegner

Mertingen hat nun noch eine Chance, sich für das Qualifikationsturnier ebenfalls einen Startplatz zu sichern. Thurners Schützlinge müssen in die Relegation nach Günzburg. Die drei Zweitplatzierten aus den Schwabenligen schießen einen weiteren Mitaspiranten um den Aufstieg aus, wie Thurner erklärte.

Mertingens Priorität liege klar auf der Mannschaft aus Aufkirch im Allgäu, die er als stark einschätzt: „Die haben nie mit ihren Top-Fünf geschossen. Wenn die in Günzburg alle starten, erwarte ich ein Bombenergebnis um die 1925 oder 1930 Ringe von ihnen.“

Auf seine Spitzenschützin Andrea Bürge muss Thurner im Wettkampf gegen Aufkirch aber möglicherweise verzichten. Sie ist dann vielleicht für den Schweizer Nationalkader im Einsatz.

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