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Basketball

10.03.2020

„Die Nerven liegen blank“

Für die VSC Baskets Donauwörth wird es nach der 51:62-Niederlage beim TSV Haunstetten nun eng mit dem Verbleib in der Bezirksoberliga

Die VSC Baskets Donauwörth sind nach der 62:51-Niederlage beim TSV Haun- stetten nun endgültig im Abstiegskampf angekommen. Trotz Führung nach dem ersten Viertel und auch der Führung zur Halbzeit konnten die Baskets gegen den direkten Tabellennachbarn im zweiten Spielabschnitt nicht überzeugen und zeigten vor allem im vierten Abschnitt des Spiels eine teils desolate Leistung.

Ersatzgeschwächt durch die Ausfälle von Sven Ulrich, Marco Stampfer und Florian Erdle traten die Bären dennoch voller Überzeugung in Haunstetten an, denn mit einem Sieg konnte das Team den Klassenerhalt perfekt machen. So starteten die Donauwörther um Trainer Benjamin Vogel auch in die Partie, die ersten 20 Minuten gingen klar an die Baskets. Zur Halbzeit führten die Gäste. In der Halbzeitansprache machte Vogel nochmals deutlich, worum es an diesem Spieltag geht und dass die Mannschaft einfach den Schwung der ersten Halbzeit mit in den zweiten Spielabschnitt nehmen solle. Doch wie auch in den vergangenen Spielen war plötzlich die Leichtigkeit weg, jeder Angriff war in der zweiten Hälfte harte Arbeit, vor allem leichte Schnellangriffspunkte holten die Donauwörther viel zu selten und die Haunstetter konnten bis auf elf Punkte wegziehen. Gerade das letzte Viertel, welches der VSC mit 9:20 verlor, war der ausschlaggebende Punkt für die am Ende verdiente Niederlage.

Ein enttäuschter Trainer Vogel nach dem Spiel: „Wir haben es heute erneut nicht geschafft, über 40 Minuten konstanten Basketball zu spielen. Zwanzig Punkte in der zweiten Halbzeit sind einfach viel zu wenig, dazu haben wir nicht einmal annähernd die Hälfte unserer Freiwürfe getroffen. Hier liegen momentan die Nerven blank. Keiner meiner Spieler hat heute Normalform erreicht. Ich muss die Niederlage jetzt erst einmal richtig einordnen, bevor es am Dienstag weitergeht in die Aufarbeitung und gleichzeitige Vorbereitung auf das Spiel in Sonthofen nächste Woche.“

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Die Bären haben ein Spiel weniger als die Haunstetter auf dem Konto. Im Idealfall sollten die beiden verbleibenden Spiele gewonnen werden, um aus eigener Hand den Klassenerhalt zu erreichen. Sollte das Spiel gegen Sonthofen am kommenden Samstag verloren werden, sind die Baskets am letzten Spieltag auf fremde Hilfe angewiesen. (dz)

VSC Baskets Donauwörth Korn (9), Scheuerer (14/3 Dreier), Vogel, Cirone (10), Lechner (7/1), R. Lawson (6), Krippner (5) und Printz.

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