Bezirksliga Nord

04.05.2013

Die Rollen sind klar verteilt

Höher gesprungen als der SV Donaumünster ist die Rainer U23 (am Ball Tobias Hildmann) beim Derby am Mittwoch.
Bild: Szilvia Izso

SV Donaumünster gastiert beim Meisterschaftsfavoriten Bubesheim. Der FC Donauwörth und der TSV Wemding könnten im Abstiegskampf Schützenhilfe leisten

Donauwörth Die einzige Mannschaft des DZ-Quartettes in der Bezirksliga Nord, für die es im Saisonendspurt noch um viel geht, ist der SV Donaumünster/Erlingshofen. Am heutigen Samstag hat der SVDE eine ganz hohe Auswärtshürde vor sich. Schließlich gastiert man beim Meisterschaftsfavoriten Bubesheim. Schützenhilfe im Abstiegskampf könnten der FC Donauwörth und der TSV Wemding bieten, die gegen SVDE-Konkurrenten antreten. Die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt will der TSV Rain II beim Aufsteiger Glött beseitigen.

VfRNeuburg – Wemding (Samstag, 15.30 Uhr). Die harten Wochen haben beim TSV Wemding ihre Spuren hinterlassen. Damit begründet Trainer Thomas Vierke den chancenlosen Auftritt im Nachholspiel am Mittwoch gegen Neusäß (0:2). „Wir sind seit mehreren Spielen am Limit.“ Personell habe er kaum Alternativen. Gegen einen starken Gegner wie Neusäß müsse man eine Niederlage auch mal in Kauf nehmen. Für den Endspurt mit noch drei Spielen hofft er auf die Rückkehr einiger zuletzt angeschlagener Akteure. Vierke betont aber auch: „Vor der Neusäß-Partie haben wir vier Mal gewonnen und dabei auch ordentlich gespielt.“ Daran möchte er auch heute in Neuburg wieder anknüpfen. Die Donaustädter sind wie die weiteren Gegner noch voll im Aufstiegs- oder Abstiegsrennen und deswegen sei es schon eine Frage der Fairness, sich weiterhin reinzuhängen, betont Vierke. (unf)

Bubesheim– Donaumünster (Samstag, 15.30 Uhr). Der SVDE ist beim Aufstiegsfavoriten klarer Außenseiter. Dabei gilt es, die wenigen Chancen zu nutzen und gegen die beste Offensive der Liga mit Toptorjäger Michael Wende hinten hoch konzentriert zu verteidigen. Für Bubesheim ist ein Heimsieg Pflicht. Schließlich will der SCB den direkten Wiederaufstieg schaffen. Unter der Woche fegte man Meitingen mit 7:0 vom Platz. Spielertrainer Ömer Koc und Goalgetter Michael Wende gelangen dabei ein Dreierpack. Das Selbstvertrauen vor dem Duell mit dem SV Donaumünster ist folglich groß. Der SVDE schafft es momentan nicht, nach einem überzeugenden Spiel entsprechend nachzulegen. Aktuell liegt der Aufsteiger drei Punkte vor dem Relegationsplatz und vier vor einem direkten Abstiegsplatz. „Wir müssen beim Torabschluss einfach noch konsequenter sein“, betonte Spartenleiter Alfred Rauch. (wip)

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Glött – Rain II (Sonntag, 15 Uhr). Durch den enorm wichtigen 1:0-Derbysieg beim SV Donaumünster-Erlingshofen hat sich die Situation bei der U-23 des TSV Rain deutlich entspannt. Vier Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung des TSV Rain II (36 Punkte) auf den Inhaber des Relegationsplatzes SpVgg Wiesenbach zehn Punkte. Der VfR Neuburg könnte aber noch an Wiesenbach vorbeiziehen, falls er sein Nachholspiel am kommenden Mittwoch bei der DJK Lechhausen gewinnt. Der Vorsprung würde in diesem Fall acht Punkte betragen. Bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz und einem eigenem erfolgreichem Abschneiden in Glött könnte der TSV Rain II eventuell schon an diesem Wochenende den endgültigen Klassenerhalt fixieren. Das Hinspiel in Rain endete 2:2-Unentschieden. Aus personeller Sicht hofft man, dass Spielführer Mathias Heckel seine Verletzung überwunden hat und wieder dabei sein kann.

FCDonauwörth – Wiesenbach (Sonntag, 17 Uhr). Nach dem 4:1-Erfolg am Mittwochabend in Ettenbeuren hat der FC Donauwörth seinen fünften Platz gefestigt. Zum Ende der englischen Woche ist am Sonntagabend die SpVgg Wiesenbach zu Gast im Stauferpark. Das Vorspiel bestreitet ab 15 Uhr übrigens die AH des FC Donauwörth zu Ehren des in diesem Jahr verstorbenen Wolfgang Stark, der dem Verein über Jahrzehnte als Spieler und Fan stets die Treue gehalten hat. Gegner in diesem Benefizspiel ist eine Auswahlmannschaft der Mond-Spritzer. Die Vorzeichen für die Partie des FC Donauwörth gegen die SpVgg Wiesenbach sind für beide Teams völlig unterschiedlich. Der FC hat weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun und kann folglich ohne Druck in die restlichen Saisonspiele gehen. Besondere Erwartungen hat Trainer Kreso Kovacec deshalb nicht an die Partie: „Was ich sehen will, ist, dass sich meine Mannschaft fußballerisch und mental ständig weiterentwickelt.“ Anders sieht es dagegen beim Gegner Wiesenbach aus. Der Druck punkten zu müssen, liegt klar bei den Gästen, die im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen. Aktuell liegt Wiesenbach drei Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück und rangiert auf dem Relegationsplatz. (wip)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%204568.tif
Rain

Welches Team setzt seinen Aufwärtstrend fort?

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen