Schießen

14.11.2018

Die Schützen ehren ihre Besten

Die Geehrten aus dem Gau Donau-Ries von links vorn: Gauschützenmeisterin Rita Schnell, Lea Meitinger, Tamara Kleinle, Ramona Münzinger, Astrid Arendarik und Nadine Schwertberger mit Bezirksschützenmeister Karl Schnell, sowie (hinten) Bezirksschriftführer Klaus Herbich, Julian Aumann, Rudolf Mayr, Haci Azmaz und Hans Eß.
Bild: Brigitte Bunk

Schwabens herausragende Sportler in Wertingen geehrt. Die können sich auch international sehen lassen.

Rund 300 Schützen aus Schwaben trafen sich in der Wertinger Stadthalle, um bei der Sportlerehrung 2018 des Schützenbezirks Schwaben ihre Besten zu ehren. Siegfried Jungwirth vom Schützengau Lech-Wertach bekam eine von fünf Sonderehrungen für herausragende sportliche Leistungen. Bei der Weltmeisterschaft erreichte Jungwirth unter anderem den zweiten Platz im 50-Meter-Mannschaftswettbewerb mit der Perkussionspistole.

Bernhard Fendt vom Schützengau Krumbach gewann unter anderem beim Para-WM-Sportschießen mit dem Mixed-Team 50 Meter Gewehr liegend die Bronzemedaille und Domenic Kiehl vom Schützengau Mindelheim belegte mit dem Compound-Bogen bei den Europameisterschaften der Bogenschützen den neunten Platz. Seine Teamkollegin Talida Chrubasik, die mit dem Recurvebogen bei der EM den ersten Platz belegte und Maik Szarszewski (Platz vier bei der EM Recurve Men Open) konnten nicht persönlich vor Ort sein.

22 Gaue mit 900 Vereinen, vom Allgäu bis zum Riesgau, zählt der Schützenbezirk, den die Mitglieder des Bezirksschützenmeisteramts um Karl Schnell aus Tapfheim betreuen. „Mit der Sportplakette des Bezirks Schwaben wird ein erster, zweiter oder dritter bayerischer Meistertitel belohnt, oder die Plätze eins bis fünf bei der deutschen Meisterschaft“, erklärte Bezirksschützenmeister Schnell, bevor Bezirkssportleiter Sascha Zirfaß die Sportler samt den Vertretern des Gaus auf die Bühne bat.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Rahmenbedingungen müssen stimmen

Wertingens Zweiter Bürgermeister Johann Bröll betonte, dass viel Übung nötig sei, um solch herausragende Ergebnisse zu erreichen, und dass dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen stimmen müssen. Dies unterstrich auch der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange. Lange dankte auch den Ehrenamtlichen, die sich im Hintergrund engagieren und sagte: „Diese Leistung ist unbezahlbar. Schon die Jugendlichen erleben das gesellschaftliche Miteinander, die Kameradschaft, Verantwortungsbewusstsein und die Heimatverbundenheit.“

Dillingens Landrat Leo Schrell stellte heraus: „Fairness im Wettkampf, Konzentration bei höchster Anspannung und echter Sportsgeist auch in der Niederlage lassen sich am besten in der Gemeinschaft der Schützenvereine lernen.“ Dazu gehöre vor allem „ein scharfes Auge, eine sichere Hand und ein klarer Kopf“.

Niemals sein Ziel aus den Augen zu verlieren, sieht Augsburgs stellvertretende Landrätin Anni Fries als Grundsatz der Schützen. Natürlich gehöre auch das berühmte Quäntchen Glück dazu, neben dem Können, das die an diesem Tag ausgezeichneten Schützen allesamt bewiesen haben.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%203050.tif
Fußball

Buchdorf und Wolferstadt haben die Relegation vor Augen

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen