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Fußball

05.10.2019

Die Verletztenmisere des TSV Rain nimmt kein Ende

Trainer Alex Käs muss auf einen weiteren Spieler verzichten. Mit Bayreuth erwarten die Rainer allerdings einen sehr starken Gegner.
Bild: Szilvia Izsó

Der TSV Rain muss im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth auch noch auf eine weitere Stammkraft verzichten.

Tief durchatmen konnte der TSV Rain am vergangenem Wochenende nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg II. Durch den überraschenden Dreier wurde der Anschluss an das hintere Mittelfeld wieder hergestellt. Rain ist zwar immer noch Tabellenschlusslicht, doch der rettende Tabellenplatz 14 ist nur mehr zwei Punkte entfernt. Bei dieser Enge am Tabellenende gilt es für den TSV Rain weiterhin, Punkte zu sammeln und eventuell den letzten Tabellenplatz so schnell wie möglich zu verlassen. Gelegenheit dazu haben die Schützlinge von Trainer Alexander Käs und dem aktuell verletzten Co-Spielertrainer Johannes Müller am heutigen Samstagnachmittag, ab 14 Uhr. Dann gastiert mit der SpVgg Bayreuth einer der profiliertesten bayerischen Fußballvereine im Georg-Weber-Stadion.

SpVgg Bayreuth drängt in den Profibereich

Die Heimaufgabe gegen die SpVgg Bayreuth, die in ihrer Glanzzeit immerhin an der Tür zur ersten Bundesliga klopfte, ist aber sehr schwierig. Die Oberfranken versuchen seit vielen Jahren, wieder in den Profibereich zu kommen. Viele Anläufe in diese Richtung hat die SpVgg hinter sich. Dies kostete schon viel Kraft und Energie. Doch der Traum bleibt bestehen. So wurde heuer der Kader von Trainer Timo Rost, der mit seinen früheren Vereinen FC Amberg und der SpVgg Greuther Fürth II schon in Rain vorstellig war, erneut verstärkt. Der letzte aus diesem Reigen ist der ehemalige Rosenheimer Markus Einsiedler.

Doch auch Spieler wie Tim Sulmer (u. a. SV Wacker Burghausen und SV Pullach) oder Sascha Marinkovic (TSV 1860 Rosenheim) gelten als Hoffnungsträger. Dazu gesellen sich noch viele bekannte Akteure wie Ivan Knezevic (TSV 1860 München und 1. FC Nürnberg) oder Christoph Fenninger (FC Ingolstadt 04 II).

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Anton Makarenko (sechs Tore), der lange Zeit beim FC Augsburg II kickte, oder Leistungsträger wie Chris Wolf und Christopher Kracun runden das Bild ab.

Andreas Götz verletzt

Beim TSV Rain will die unsägliche Verletztenmisere einfach kein Ende nehmen. Die mittlerweile lange Liste wurde in dieser Woche durch die Trainingsverletzung von Außenverteidiger Andreas Götz noch verlängert. Götz bekam einen Schlag in die Kniekehle. Die genaue Diagnose steht hier noch nicht fest. Heute fällt der Gaimersheimer aber auf alle Fälle aus.

Zumindest die Hoffnung besteht bei Tjark Dannemann. Er klagte zuletzt über Leistenprobleme. Inwieweit diese einen Einsatz zulassen, stand bis gestern noch nicht fest. Zurück im Kader ist hingegen wieder Julian Brandt. Er hofft nun, dass seine lange Leidenszeit endlich beendet ist.

Von der SpVgg Bayreuth schwärmt Rains Chefanweiser Alexander Käs sehr: „Bayreuth hat besonders in der Offensive eine unglaubliche Qualität und durch die nachträgliche Verpflichtung von Markus Einsiedler eine weitere starke Option in der Hinterhand.“ Käs ist klar, dass gegen diesen starken Gegner nur etwas zu holen ist, wenn sein Team Topleistung bringt. Doch Käs vertraut seiner Mannschaft und hofft wieder auf eine gute Tagesform: „Immerhin haben wir von den letzten fünf Spielen nur das Derby beim FC Augsburg II verloren.“

Ziel von Käs ist jedenfalls, dass sein Team wieder an seine Grenzen geht, dann sollte zumindest ein Punkt gegen die schwarz-gelb gekleideten Bayreuther möglich sein.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Peuser (Tor), Bobinger, Schröder, Triebel, Cosic, Müller, Bär, Greppmeir, Krabler, Dannemann, Bauer, Kurtishaj, Luburic, Brandt, Ekin und Knötzinger.

Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (TSV 1946 Altenberg)

Lesen Sie auch: Rain triumphiert ohne seinen Spitzenspieler , Rains Fußballchef Schroder: „Mannschaft ist intakt“

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