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Fußball

01.12.2017

Die stillen Helden im Hintergrund

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Im Kreis Augsburg wurde unter anderem Franz Kefer vom SV Münster ausgezeichnet.

42 Ehrenamtlichen wird beim Bezirksehrenamtstag der DFB-Sonderpreis verliehen. Darunter sind fleißige Helfer aus Altisheim, Harburg, Münster, Wemding und Wörnitzstein

Die Region darf sich über fünf neue Träger des sogenannten „Lebens-Oscar des Fußballsports“ freuen: Franz Kefer (SV Münster, Kreis Augsburg), Helmut Berger (TSV Wemding),Hermann Kreichauf (SV Wörnitzstein-Berg), Helmut Metzger (TSV Harburg) und Meinrad Mayer (SpVgg Altisheim-Leitheim, alle Kreis Donau) sind beim Ehrenamtstag des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) in Rammingen mit dem DFB-Sonderpreis ausgezeichnet worden.

„Ein Tag voller Ehrengäste“, mit diesen passenden Worten begrüßte Benjamin Adelwarth, Vorsitzender des Kreises Allgäu, die vielen Gäste im Gasthaus Stern in Rammingen (Unterallgäu). Damit meinte er nicht nur die vielen Ehrengäste des Fußballsports und der Politik, gemeint waren die vielen guten Seelen der schwäbischen Vereine, ohne die es den Fußballsport nicht so geben würde, wie er heute ist.

Die Liste ist lang, was die vielen Ehrenamtlichen täglich oder wöchentlich für ihren Verein leisten. Da steht die Jugendarbeit ganz oben und hört bei der Reinigung von Trikots auf. Die 42 Geehrten wirkten oft jahrzehntelang überall mit, wo sie gebraucht wurden. Ganz egal ob bei Organisation von Veranstaltungen, Altpapiersammlungen, Bewirtung der Sportheime, Reinigung der Trikots oder Hausmeistertätigkeiten. Auch Aufgaben wie Abteilungsleiter, Platzwart, Schiedsrichter, Trainer, Vorstand oder Pressereferent gehören ebenfalls zum Repertoire der vielen Ehrenamtlichen und gerade im Jugendbereich ist der tägliche Einsatz unentbehrlich. Dem BFV ist die Verleihung des DFB-Sonderpreises eine Herzenssache. Immerhin findet diese Auszeichnung mittlerweile zum 19. Mal statt. „Ihr wirkt alle im Stillen und oft im Hintergrund der Vereine mit, ganz ohne Presserummel und Blitzlichtgewitter“, sagte Bezirksehrenamtsreferent Günther Brenner bei seiner Ansprache.

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Eine ehrenamtliche Tätigkeit sei ein „entscheidendes Puzzlespiel“ im Vereinsleben, mitunter bei der Charakterbildung der Menschen und somit aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. „Ehrenamt soll keine Last sein, sondern eine Quelle, aus der wir schöpfen können“, so Brenner weiter.

Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather und Rammingens Bürgermeister Anton Schwele lobten das vielfältige Engagement eines jeden Einzelnen. „Es ist schön, dass heute einmal das Augenmerk auf die stillen Mitarbeiter der Vereine gelegt wird“, freute sich das Gemeindeoberhaupt.

Danach wurden die insgesamt 42 Geehrten aus den drei Kreisen Allgäu, Augsburg und Donau durch Brenner, Bezirksvorsitzenden Johann Wagner und den Kreisehrenamtsbeauftragen Till Hofmann, Peter Wassermann und Josef Wiedemann mit dem DFB-Sonderpreis, einer hochwertigen Armbanduhr, ausgezeichnet. (dz)

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