Bezirksliga Nord

13.04.2013

Donaumünster will nachlegen

Seit einigen Wochen hütet Rains Routinier Sascha Jöckel das Tor des Bezirksliga-Teams.
Bild: Szilvia Izso

Heimsieg gegen starken Mitaufsteiger Glött würde die Chancen auf den Klassenerhalt weiter verbessern

Donauwörth Die Chancen stehen derzeit gut, dass auch in der kommenden Saison mindestens vier DZ-Teams in der Bezirksliga Nord vertreten sind. Während der FC Donauwörth mit einem Sieg in Wertingen sogar noch in den Kampf um den Platz für die Landesliga-Relegation eingreifen könnte, geht es vor allem für den SV Donaumünster/Erlingshofen darum, im Heimspiel gegen Glött nachzulegen. Relativ entspannt können der TSV Rain II und der TSV Wemding die kommenden Aufgaben angehen.

RainII – Meitingen (Samstag, 15.30 Uhr). Bereits am heutigen Samstagnachmittag wollen sich die Schützlinge von Trainer Jens Meckert und Co-Trainer Robert Leinfelder für die unglückliche 3:4-Vorrunden-Niederlage in Meitingen revanchieren. Die heutigen Kontrahenten sind Tabellennachbarn im vermeintlichen sicheren Mittelfeld. Meitingen belegt mit 34 Punkten Rang sieben. Rain II ist mit 33 Punkten bei einem mehr ausgetragenen Spiel Tabellen-Zehnter. Die aktuelle Punkteanzahl genügt noch nicht zum Klassenerhalt – es sieht aber sehr gut aus. Die U23 baut selbstverständlich wieder auf ihre Heimstärke. Schließlich wollen die Mannen um die beiden Kapitäne Mathias Heckel und Philipp Dinkelmeier den zehnten Saisonsieg einfahren. Nicht dabei ist heute Nico Schröttle, der bei den A-Junioren im Einsatz ist. Als sicherer Rückhalt in der Abwehr fungiert wieder Torhüter Sascha Jöckel. Ansonsten sind in der Anfangsformation noch einige Fragezeichen. (rui)

Wertingen– FC Donauwörth (Sonntag, 15 Uhr). Keine guten Erinnerungen haben die Donauwörther an die herbe Hinspielniederlage im Stauferpark. Der TSV Wertingen überrollte die Kreisstädter beim 5:0 regelrecht. „Wir fahren natürlich mit Respekt nach Wertingen, aber wir werden dort sicher nicht in Ehrfurcht erstarren. Die Niederlage aus dem Hinspiel war heftig und auch verdient, aber ich bin mir sicher, dass wir uns dieses Mal wesentlich besser präsentieren werden“, sagt Giacomo Belardi, sportlicher Leiter beim FC. Vor allem auch die gute Leistung im Derby gegen Rain vergangene Woche gibt Anlass zur Hoffnung. Aktuell liegt Donauwörth einen Punkt hinter dem TSV zurück, Wertingen hat aber zwei Spiele weniger absolviert. (wip)

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Donaumünster – Glött (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem Dreier in Oberhausen geht der SV Donaumünster mit Rückenwind ins Heimspiel gegen Mitaufsteiger Glött. Eine ansprechende Leistung zeigte der SV Donaumünster am Mittwochabend beim Sieg in Oberhausen. Mit nun sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone hat sich der SVDE Luft verschafft. Beste Chancen auf den Klassenerhalt hat auch der SSV Glött, der bereits 35 Punkte gesammelt hat. „Der SSV ist eine sehr kompakte und körperlich starke Mannschaft“, sagt Donaumünsters Spartenleiter Alfred Rauch. Trotz der guten Tabellenplatzierung zeigte sich der SSV Glött in den vergangenen Wochen nicht von seiner besten Seite. So kassierte der SSV in den letzten beiden Spielen gleich acht Gegentore, fünf davon bei der 1:5 Heimklatsche gegen Dinkelscherben. Aufpassen muss Donaumünster dagegen auf Angreifer Christoph Bronnhuber, der in dieser Saison bereits 15 Treffer auf seinem Konto hat. (wip)

Burgau– Wemding (Sonntag, 16 Uhr). Seine Mannschaft habe die richtige Antwort auf das verkorkste Osterwochenende gegeben, meint Wemdings Coach Thomas Vierke rückblickend zum 3:2-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den BCA Oberhausen. „Wir konnten auch fußballerisch zulegen und am Ende einen aus meiner Sicht verdienten Sieg einfahren.“ An diese Leistung anknüpfen will der TSV morgen in Burgau. „Ein Gegner, mit dem wir uns schon viele Duelle geliefert haben“, erinnert sich Vierke. Unvergessen: die dramatische 3:4-Niederlage nach Verlängerung in der Relegation vor drei Jahren. Das Hinspiel gewann Wemding 1:0. Die Personallage bleibt auf absehbare Zeit zwar angespannt, doch Vierke ist deshalb nicht bange: „Wir haben auch mit kleinem Kader gezeigt, dass wir was können.“ Ein entscheidender Baustein in den kommenden Wochen ist für ihn Torhüter Rico Langhof. „Mit seiner Ruhe und Ausstrahlung hat uns der Routinier gegen Oberhausen schon sehr geholfen.“ Der TSV setzt für das Auswärtsspiel wieder einen Bus ein. Abfahrt ist um 13.15 Uhr am Johannisweiher.(unf)

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